Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade damit, ob ich einen Teil meines Depots stärker inflationsgeschützt aufstellen soll. Die letzten Jahre haben ja gezeigt, dass man sich auf klassische Anleihen oder Tagesgeld nicht verlassen kann, wenn die Inflation anzieht.
Jetzt lese ich immer wieder, dass Rohstoffe als "natürlicher Inflationsschutz" gelten – Gold kennt ja jeder, aber was ist mit Öl, Kupfer, Industriemetallen oder Agrarrohstoffen? Stimmt das wirklich, oder ist das eher so ein Mythos der immer wieder weitergegeben wird?
Mich interessiert vor allem, ob das langfristig belegt ist oder ob es Phasen gab, wo Rohstoffe bei hoher Inflation trotzdem eingebrochen sind. Ich denke zum Beispiel an 2022, wo ja ziemlich viel gleichzeitig abgestürzt ist.
Außerdem frage ich mich: Wenn ich das über ETFs abbilden möchte, bilde ich dann wirklich "Rohstoffe" ab, oder eher irgendwelche Futures-Konstrukte, die sich ganz anders verhalten als der Rohstoff selbst?
Bin kein totaler Anfänger, hab ein kleines ETF-Depot, aber bei Rohstoffen bin ich wirklich noch unsicher. Über ehrliche Einschätzungen würde ich mich sehr freuen – auch wenn die Antwort ist, dass ich das besser lassen soll 🙂
Gruß
Claudia