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Notgroschen anlegen: Tagesgeld oder Geldmarkt-ETF sinnvoller?

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Marco Kellner
Beiträge: 3
Themenstarter
(@marco_8782)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#125]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade intensiver damit, meinen Notgroschen sinnvoll zu parken und komme irgendwie nicht zu einer klaren Entscheidung. Aktuell liegen knapp 8.000€ einfach auf meinem Girokonto und bringen natürlich gar nichts. Ich weiß, Notgroschen = drei Monatsgehälter, das ist mir bewusst.

Nun hadere ich zwischen zwei Optionen: klassisches Tagesgeld bei einer der üblichen Online-Banken oder ein Geldmarkt-ETF (hab da öfter den Xtrackers EUR Overnight Rate Swap ETF oder ähnliche gesehen). Beim Tagesgeld sehe ich momentan Angebote zwischen 2,8% und 3,1%, aber viele davon laufen nach 3-4 Monaten aus und dann kann die Rate deutlich sinken. Der Geldmarkt-ETF bildet ja den €STR ab und liegt damit gerade auch in ähnlichen Regionen, oder?

Was mich beim ETF verunsichert: Gibt es da wirklich kein nennenswertes Verlustrisiko? Ich meine, für den Notgroschen ist es ja das Wichtigste, dass das Geld a) jederzeit verfügbar ist und b) nicht plötzlich 5% weniger wert ist wegen irgendwas.

Der zweite Punkt: steuerlich – beim Tagesgeld zahle ich Kapitalertragsteuer auf die Zinsen, beim ETF auch, aber da kommt der Thesaurierer ins Spiel mit der Vorabpauschale usw. Ist das für so einen kleinen Betrag überhaupt relevant?

Hat hier jemand Erfahrung mit beiden Varianten für den Notgroschen speziell? Würde mich über praktische Einschätzungen freuen.

Danke schon mal, Marco


1 Antwort
Erika Hoffmann
Beiträge: 0
(@erika-hoffmann)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Tagesgeld. Punkt. Für 8.000€ Notgroschen lohnt sich der ganze ETF-Aufwand mit Depot, Steuererklärung und Vorabpauschale schlicht nicht.


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