Moin zusammen,
ich hab seit dem Winter mein Geld hauptsächlich auf Tagesgeld liegen bei 3,5% Zinsen. Ehrlich gesagt bin ich damit ganz zufrieden - kein Stress, kein Verlustrisiko, und die Rendite ist ja auch nicht schlecht. Meine Frau meint aber ständig, ich wäre zu konservativ und würde Chancen verpassen.
Jetzt wo der Frühling da ist und ich so über die Finanzen nachdenke - die Energiekosten vom Winter waren übrigens deutlich niedriger als erwartet - frage ich mich schon: Bin ich wirklich zu ängstlich? Klar, mit Aktien oder ETFs könnte ich theoretisch mehr rausholen, aber das Risiko macht mir ehrlich gesagt Bauchschmerzen.
Ich bin 52, arbeite noch gut 13 Jahre bis zur Rente. Hab etwa 85.000€ auf verschiedenen Tagesgeldkonten verteilt. Das ist nicht mein komplettes Vermögen, aber der Großteil meiner liquiden Mittel.
Was spricht denn aktuell wirklich gegen die sichere Variante? Bei den ganzen Unsicherheiten in der Welt - Ukraine, Inflation, Zinspolitik - ist sicher doch nicht das Dümmste, oder? Oder denke ich zu kurz?
Danke für eure Einschätzungen!