Hallo zusammen,
ich bin ehrlich gesagt total neu im Thema Rohstoffe und weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll. Nach meinen vielen Kontowechseln in den letzten Jahren hab ich gelernt, dass man sich Zeit für die richtige Wahl nehmen sollte – und das möchte ich auch hier nicht falsch machen.
Meine Frage: Welche Broker oder Plattformen würdet ihr für Rohstoff-Einstiege empfehlen? Gibt es da versteckte Gebührenmodelle, auf die ich achten sollte? Ich denke, beim Kontowechsel bin ich inzwischen Profi, aber bei Rohstoffen kenne ich die Fallstricke nicht.
Auch interessiert mich: Lohnt sich physisches Gold im Schließfach, oder sollte ich über ETFs oder einen CFD-Broker gehen? Und welche Kündigungsfristen oder Bindungen muss ich da beachten, falls ich später wieder raus möchte?
Danke schon mal für die Tipps!
Guten Punkt, Hans-Jörg – aber ich würde hier den Fokus anders legen. Wenn du neu einsteigst, würde ich ehrlich nicht mit einzelnen Rohstoff-Positionen starten, sondern eher mit nachhaltigen Rohstoff-ETFs schauen, die Umwelt- und Sozialstandards berücksichtigen.
Es gibt ja mittlerweile auch grüne Rohstoff-ETFs, die sich auf zukunftsträchtige Materialien konzentrieren – Lithium, Kupfer für die Energiewende, aber eben mit besseren ESG-Kriterien bei der Förderung. Das reduziert auch dein Reputationsrisiko.
Physische Barren würde ich dir anfangs nicht empfehlen – der Admin-Aufwand und die Lagergebühren fressen dir über Jahre zu viel. ETF ist deutlich transparenter bei den Kosten und du siehst genau, wo dein Geld fließt.
Hast du dich schon mit nachhaltigen Rohstoff-Strategien befasst, oder ist das für dich eher Nebensache?
Hey Hans-Jörg,
für einen strukturierten Einstieg würde ich Dir eine Kombination empfehlen: Für Gold und Silber einfach einen etablierten ETF-Anbieter nutzen – da fallen weniger Gebühren an als bei physischen Barren + Lagerung. Bei breiteren Rohstoff-Positionen (Kupfer, Lithium) lohnt sich ein guter Rohstoff-ETF-Anbieter.
Zu deinen Gebühren-Sorgen: Bei ETFs auf Rohstoffe sind die TERs meist zwischen 0,5–0,9 %. Achte da auf versteckte Verwaltungsgebühren beim Broker selbst – nicht jede Bank ist da gleich transparent.
Zum Ausstieg: ETFs kannst du einfach verkaufen, keine Bindungsfrist. Bei physischem Gold musst du mit Ankauf/Verkauf-Spreads rechnen. Schau dir vorher an, ob dein Depot auch seltene Erden abdeckt – das könnte langfristig interessant sein.
Welcher Broker bist du aktuell überhaupt zufrieden damit?