Hallo zusammen, ich steige nach 15 Jahren Berufspause wieder in die Finanzwelt ein und versuche, meine Altersvorsorge systematisch aufzubauen. Dabei interessiere ich mich auch für langfristige Geldanlage-Strategien, und Rohstoffe werden mir immer wieder als interessante Beimischung empfohlen.
Mich würde interessieren: Welche Rohstoff-Trends prägen das Jahr 2026 aus eurer Erfahrung? Ich lese viel über die Energiewende, E-Mobilität und KI-Boom – aber wie konkret wirken sich diese Megatrends auf einzelne Rohstoffmärkte aus? Sind das nur kurzfristige Hypes oder langfristige Verschiebungen?
Zum anderen: Für jemanden wie mich, der nach langer Pause wieder anfängt – macht es Sinn, gezielt in Rohstoffe zu gehen, oder sollte ich das über breitere Instrumente wie ETFs abdecken? Ich möchte keine Spekulationen machen, sondern wirklich strategisch denken für die nächsten 20-30 Jahre.
Freue mich über realistische Einschätzungen ohne Schönrederei.
Hallo Thomas W., ehrlich gesagt bin ich nicht dein Typ für Rohstoff-Detailfragen – mein Ding sind eher Gebührenstrukturen und Kartenvergleiche. Aber aus dem, was ich mitbekommen hab: Die Trends sind langfristig real, keine Hypes. Lithium, Kobalt, Kupfer – das brauchts einfach für die Energiewende.
Für deine Situation würd ich aber eher zu ETFs greifen, nicht zu Einzelrohstoffen. Einfach breiter, weniger Zockerei und transparenter. Es gibt gute Rohstoff-ETFs, die den breiten Markt abdecken. Bei 20-30 Jahren Horizont brauchst du keine nervige Einzelauswahl treffen.
Mein Rat: Erst mal mit Basisinstrumenten anfangen, danach immer noch spezialisieren. Viel Erfolg beim Neustart!