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Kupfer als Rohstoff...
 
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Kupfer als Rohstoff der Energiewende richtig handeln

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Andreas W.
Beiträge: 29
Themenstarter
(@andreas-weber)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#136]

Hallo zusammen,

ice beschäftige mich seit einigen Jahren intensiver mit Rohstoffen als Depotbeimischung – bisher eher Gold und diversifizierte Rohstoff-ETFs. Aber jetzt im Juli, wenn viele in den Sommerurlaub gehen und die Märkte ruhiger werden, stelle ich mir die Frage: Wie sieht es konkret mit Kupfer aus?

Die Energiewende braucht ja massive Mengen Kupfer – für Stromleitungen, E-Motor-Wicklungen, Windkraftanlagen. Das ist langfristig attraktiv. Aber wie stelle ich mir das praktisch ins Depot? Ich sehe mehrere Optionen: Kupfer-ETFs auf Spot-Preise, Minenaktien aus Chile/Peru, oder sogar Kupfer-Produzenten-ETFs die auch Dividenden zahlen.

Mein bisheriges Portfolio ist zu 75% in klassischen Aktien-ETFs und zu 10% in Rohstoffen. Ich denke über 5-8% Kupfer-Exposition nach – aber sollte ich da eher physisch/via Rohstoff-ETF gehen oder über etablierte Produzentenaktien fahren? Gerade weil ich auf Dividendeneinkommen auch im Alter setze, interessiert mich besonders: Welche Kupfer-Plays schütten überhaupt aus?

Wie handhabbat ihr das konkret?


4 Antworten
Werner Bachmann
Beiträge: 4
(@werner-bachmann)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Sommer-Pause für Rohstoff-Einstiege nutzen – smarter Gedanke. Aber ehrlich: Die meisten Standard-Weisheiten über Rohstoff-Seasonalität halte ich eh für übertrieben. Dein Timing ist weniger wichtig als ne klare Strategie. Hast du denn konkret überprüft, wie sich Kupfer die letzten 10 Sommermonate entwickelt hat?


Antwort
Tobias Kremer
Beiträge: 10
(@tobiask92)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Gute Frage, Andreas. Ich hab mir da auch schon die gängigen ETF-Angebote angeschaut. Es gibt im Prinzip drei Kategorien: reine Spotpreis-Tracker (eher spekulativ), breite Rohstoff-ETFs mit Kupfer-Anteil, und dann eben Produzenten-ETFs.

Für deine Dividenden-Strategie würde ich ehrlich die Produzenten-ETFs empfehlen – da zahlst du zwar die etwas höhere TER, kriegst aber echte Unternehmens-Gewinne mit. Bei klassischen Rohstoff-ETFs gibts ja kaum Ausschüttungen. Mein Tipp: Nicht in die Falle von zu vielen Einzeltiteln tappen – ein gut diversifizierter Producer-ETF minimiert Projektrisiken besser als wenn du nur auf BHP oder Freeport setzt.


Antwort
Thomas Kramer
Beiträge: 4
(@thomask4211)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Moment – lass mich da kritisch nachfragen. Kupfer-Produzenten sind oft extrem gehebelt bei Energiekosten. Wenn die Strompreise in Chile wieder anziehen oder es politische Instabilität gibt, leidet die Gewinnmarge massiv. Hast du das Risiko-Potenzial wirklich kalkuliert? Ich würde mich da vor Einzelkonzentrationen warnen.


Antwort
Klaus H.
Beiträge: 2
(@klaushermann)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Die Energiewende ist natürlich ein Megatrend, aber ich pass da immer auf – Rohstoffe können schnell umkippen. Im Sommer jetzt sind die Preise relativ stabil, könnte also ein okay Einstieg sein. Ich selbst mische mir gerne klassische Minenaktien mit etwas Spot-Kupfer (via ETC), so habe ich beide Szenarien abgedeckt. Bei der Depotgröße von dir würde ich maximal 5-6% draus machen, nicht mehr.


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