Hallo zusammen,
ich optimiere seit Jahren meine ETF-Sparpläne und bin dabei auf eine Frage gestoßen, die ich gerne mit euch durchdenken möchte. Ich fahre bislang gut mit einem klassischen Sparplan auf thesaurierende ETFs – einfach jeden Monat die gleiche Summe rein, reinvestierte Gewinne arbeiten mit. Das ist praktisch und kostet mich keine Gedanken.
Aber: Im Sommer stelle ich mir immer wieder die Frage, ob ausschüttende ETFs für mein Profil nicht sinnvoller wären. Ich bin noch nicht in Rente, habe aber ein solides Haushaltsbudget und könnte Ausschüttungen tatsächlich direkt reinvestieren – oder eben flexibel nutzen, wenn unvorhergesehene Ausgaben anfallen.
Was spricht denn konkret für die eine oder andere Variante? Geht es wirklich nur um Steuern und Sparplan-Disziplin, oder gibt es noch andere Faktoren, die ich übersehe? Wie handhabt ihr das in euren Depots – seid ihr eher Purist mit einem einzigen Ansatz, oder nutzt ihr bewusst eine Mischung?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Thesaurierend, punktum – solange du nicht rentenbedürftig bist.
Danke für die Frage – sowas hilft mir auch weiter! Ich lese gerade viel über ausschüttende Varianten, gerade weil viele Anfänger das empfohlen bekommen. Aus meiner bisherigen Recherche: Thesaurierer sind vor allem wegen der Steuerungsieberung besser, wenn man noch nicht pensioniert ist. Ausschütter machen später mehr Sinn, um die Rente zu ergänzen. Oder habe ich da was falsch verstanden?