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Weltportfolio selber bauen: Welche ETFs brauche ich?

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Hans K.
Beiträge: 2
Themenstarter
(@hanswerner-k)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#137]

Liebe Forumsgemeinschaft,

als Pensionär beschäftige ich mich jetzt intensiver mit meinem Depot und möchte endlich ein echtes Weltportfolio aufbauen statt nur in deutsche Fonds zu sparen. Meine Rente ist ausreichend, aber ich möchte die nächsten 20-25 Jahre noch sinnvoll Vermögen aufbauen – auch um später etwas für die Familie zu hinterlassen.

Ich habe mich schon in verschiedene Strategien eingelesen und sehe überall unterschiedliche Ansätze: manche schwören auf einen All-World-ETF, andere bauen sich das Portfolio selbst zusammen. Meine Frage: Wenn ich mir das Portfolio selbst baue – welche ETFs sind wirklich notwendig? Reichen 3-4 Positionen oder brauche ich mehr Granularität?

Bisherig habe ich überwiegend in einzelne Regionen gespart. Einen kleinen Teil hab ich auch in Kryptowährungen, aber das ist eher eine Beimischung. Jetzt möchte ich das konsolidieren und strukturierter vorgehen. Welche ETF-Kombination würdet ihr für einen Pensionär empfehlen, der langfristig und breit streuen möchte?

Freue mich auf eure Erfahrungen!


5 Antworten
Tobias Müller
Beiträge: 3
(@tobiasmueller)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich baue da ähnlich wie du, Hans. Für dich als Pensionär würde ich folgende Struktur empfehlen:

70% FTSE All-World oder MSCI World
20% Emerging Markets
10% Nachhaltige Komponente (grüne ETFs, falls interessant)

Das ist einfach zu rebalancen und du hast echte Diversifikation ohne Überoptimierung. Bei meinem Depot-Wechsel von ING zu anderen Brokern habe ich gemerkt: Je weniger Positionen, desto weniger Fehlerquellen.

Was ist denn mit den Kryptos geplant – einfach behalten oder gezielt reduzieren?


Antwort
Torsten Bergmann
Beiträge: 0
(@t-bergmann18)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Woche

Hallo Hans,

gute Frage! Ich nutze selbst diverse Tools um meine Positionen zu vergleichen. Für ein Weltportfolio brauchst du ehrlich gesagt nicht mehr als 3-4 ETFs:

1. MSCI World (für entwickelte Märkte)
2. MSCI Emerging Markets (für Schwellenländer)
3. Optional: FTSE Developed Europe oder REITs, je nachdem

Die Gewichtung ist wichtiger als die Anzahl. Ich würde dir empfehlen, deine aktuelle Aufteilung mal in einer Tabelle zu dokumentieren – dann siehst du schnell, wo Lücken sind. Mit deinem Zeithorizont würde ich eher breit bleiben statt zu viele Nischenpositionen zu haben.

Welche Broker nutzt du denn? Bei manchen ETFs lohnen sich Sparpläne mehr als bei anderen.


Antwort
Marcus H.
Beiträge: 1
(@marcusheld12)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hans, lass mich praktisch antworten: Ich tracke meine Portfolios sehr detailliert und kann dir sagen – 3 bis 4 Positionen sind ideal. World + EM, optional noch Bonds für Stabilität.

Das Wichtigere ist: Wie viel prozentual monatlich? Mit deinem Zeithorizont kannst du auch aggressiver sein als man oft denkt. Ich selbst habe 2024 gemerkt, dass ich meine Fixkosten um über 30% senken konnte – seitdem fließt mehr ins Depot. Vielleicht lohnt sich auch für dich ein Budget-Check, um die Sparquote hochzufahren?


Antwort
Sebastian Weber
Beiträge: 8
(@s-weber47)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hans, als jemand der sich viel mit Investment-Apps beschäftigt: Der Unterschied zwischen 2 und 4 ETFs ist marginal, wenn die Gewichtung stimmt. Ich habe mal die Performance-Metriken verschiedener kombinierter Portfolios analysiert – die Korrelation ist überwiegend identisch.

Für dein Alter würde ich eher folgende Struktur empfehlen:
- 60% MSCI World (oder FTSE All-World)
- 30% EM
- 10% Cash/Tagesgeld als Puffer

Das ist einfach, kostet minimal und du brauchst kaum zu rebalancen. Welche Sparquote hast du denn geplant – lump sum oder monatlich?


Antwort
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