Mich beschäftigt eine Frage, die ich mir bisher nur anekdotisch beantwortet habe: Lohnt sich der Wechsel auf Eigenmarkenprodukte wirklich messbar, oder verliere ich durch Qualitätsmängel anderswo wieder Geld?
Ich bin normalerweise data-driven – bei meinen ETF-Analysen tracke ich jeden Basis-Punkt – aber bei Lebensmitteln habe ich das nie systematisch durchgerechnet. Im Juli sind die Preisunterschiede zwischen Marke und Eigenmarke gerade besonders sichtbar (z.B. bei Getränken, Snacks).
Meine Überlegung: Wenn ich beispielsweise bei Grundnahrungsmitteln durchschnittlich 15-20% sparen kann, sollte sich das auf ein Jahresbudget hochrechnen lassen. Aber gleichzeitig frage ich mich: Wie viel "unsichtbaren Mehraufwand" verursacht das? Schlechtere Haltbarkeit, häufigere Lebensmittelverschwendung, weniger Zufriedenheit = versteckte Kosten?
Wie geht ihr da vor? Habt ihr schon mal ausgerechnet, bei welchen Produktkategorien Eigenmarke wirklich Sinn macht und wo ihr lieber zur Marke greift?