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Notfallgeld 2026: Tagesgeld, Geldmarkt-ETF oder was sonst?

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Klaus H.
Beiträge: 7
Themenstarter
(@klaushartmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#103]

Hallo zusammen,

ich bin nach längerer Auszeit wieder hier und versuche gerade, meine Finanzen neu zu ordnen. Bin dabei, mir einen richtigen Finanzplan aufzubauen – langfristig will ich in Richtung nachhaltige ETFs und irgendwann auch Immobilien, aber erstmal muss die Basis stimmen.

Und zur Basis gehört ja das Notfallgeld – die berühmten 3 Monatsausgaben, die man griffbereit haben soll. Bisher hatte ich das einfach auf dem Girokonto rumliegen lassen, was natürlich keine gute Idee war. Jetzt möchte ich das sinnvoller parken.

Meine Frage: Was nutzt ihr 2026 für euer Notfallgeld? Klassisches Tagesgeld war ja in den letzten Jahren attraktiver, aber die Zinsen sind zuletzt wieder gefallen, soweit ich das mitbekommen habe. Geldmarkt-ETFs habe ich auch schon gelesen – klingen interessant, aber ich bin mir nicht sicher ob das für Notfallgeld wirklich geeignet ist (Kursschwankungen? Verkaufszeiten?).

Gibt es noch andere Optionen, die ich übersehen habe? Festgeld fällt wohl flach weil nicht flexibel genug. Ich wäre auch dankbar für Hinweise, ab welchem Betrag sich bestimmte Lösungen überhaupt lohnen – ich starte ja quasi neu und rede erstmal von vielleicht 8.000-10.000 Euro als Puffer.

Freue mich über jeden Hinweis, danke schon mal!


1 Antwort
Andreas Mueller
Beiträge: 17
(@andreas-mueller75)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Kurze Anmerkung von meiner Seite, weil ich das immer wieder erlebe: Schau dir die aktuellen Tagesgeldangebote sehr genau an. Viele Banken locken gerade mit Neukunden-Aktionszinsen – 3,5% oder was auch immer – die nach 3-6 Monaten auf 1,x% einbrechen. Das ist kein Zufall, sondern Geschäftsmodell.

Zu Geldmarkt-ETFs: Die Kursschwankungen sind bei seriösen Produkten wirklich minimal, das stimmt. Aber du hast trotzdem T+1 oder T+2 Abwicklungszeit plus die Überweisungszeit vom Depot zur Bank. Für echtes Notfallgeld – also wenn die Waschmaschine kaputt ist oder du kurzfristig Geld brauchst – kann das in der Praxis 3-4 Tage dauern. Reicht das bei dir?

Für 8.000-10.000 Euro würde ich ehrlich gesagt nicht zu kompliziert denken. Ein solides Tagesgeldkonto bei einer etablierten Bank (keine Neuanbieter mit seltsamen Konstrukten), Zinsen aktuell eher bescheiden aber vorhanden, und fertig. Der Aufwand muss zum Nutzen passen.


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