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Notfallfonds richtig splitten: Wie viel Tagesgeld, wie viel Festgeld?

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Thomas K.
Beiträge: 16
Themenstarter
(@thomask17)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#161]

Hallo zusammen, ich bin bei meiner Bank schon lange und sehe täglich, wie Kunden ihre Ersparnisse anlegen – viele machen dabei ähnliche Fehler. Ich selbst bin gerade dabei, mein Notfallfonds besser zu strukturieren und würde gerne eure Meinung hören.

Die Situation: Ich habe etwa 15.000€ Ersparnisse, die ich als Sicherheitspuffer aufbauen möchte. Aktuell liegt alles auf dem Tagesgeldkonto bei 3,2%. Das ist zwar flexibel, aber ich frage mich, ob ich einen Teil in 12-Monats-Festgeld mit 3,5% verschieben sollte.

Mein Gedanke ist: Einen Teil (vielleicht 6.000€) ins 12er-Festgeld für die bessere Quote, den Rest auf dem Tagesgeld halten für echte Notfälle. Aber wie sinnvoll ist das wirklich? Verliere ich zu viel Flexibilität? Und vor allem – ab wann lohnt sich der höhere Zinssatz überhaupt gegenüber der Illiquidität?

Wie handhabt ihr das in der Praxis? Gibt es eine Faustregel, die ich übersehen habe?


4 Antworten
Heinrich B.
Beiträge: 2
(@h-brinkmann)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Klassisches Problem. Thomas, das Notfallfonds ist ein defensiver Puffer – kein Renditeobjekt. Die richtige Struktur sieht so aus: 3-6 Monatsausgaben auf Tagesgeld (nicht verhandeln), Rest in einem separaten Investmentdepot mit breitem ETF-Mix. Der 0,3%-Unterschied zwischen Tagesgeld und Festgeld ist irrelevant gegen den Opportunitätsverlust. Deine 15.000€ sind ohnehin zu wenig zum Splitten. Erst wenn du 30-50k hast, wird es strategisch interessant.


Antwort
Michael Krause
Beiträge: 17
(@michael91)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Interessante Frage! Damals, als ich noch aktiv am Markt war, hätte ich sowas nie überlegt – einfach auf dem Sparkonto geparkt. Jetzt sehe ich, dass die Zinsen tatsächlich eine Rolle spielen. Dein Ansatz mit dem Split ist nachvollziehbar, aber... 6.000€ für 12 Monate zu binden wegen 30 Basispunkten? Das ist psychologisch für mich zu unbequem. Was ist, wenn was Ernstes passiert und der Markt crasht gleichzeitig? Dann ärgere ich mich, dass Geld gebunden ist.


Antwort
Torsten B.
Beiträge: 0
(@t-bergmann18)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich nutze da die Vergleichstools von mehreren Banken und habe tatsächlich genau diese Frage für mich durchrechnen lassen. Bei mir hat sich ergeben: 60% Tagesgeld bei der Bank mit bester Quote, 40% im Geldmarkt-ETF mit 3,8%. Klingt kompliziert, aber mit den Apps zur Budgetplanung tracke ich das spielend. Für dich würde ich sagen: erst Tagesgeld auffüllen bis 3 Monatsbudget, dann kann man philosophieren.


Antwort
Stefan Krause
Beiträge: 6
(@stefan8973)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Thomas, ich verstehe deine Überlegung, aber aus meiner PM-Perspektive würde ich das anders angehen: Ein Notfallfonds ist nichts zum Optimieren. Der muss einfach schnell verfügbar sein, wenn's brennt. Bei mir sind 10.000€ auf dem Tagesgeld, fertig. Die 30 Basispunkte Unterschied zum Festgeld sind mir die fehlende Flexibilität nicht wert. Meine Energie steck ich lieber in den Sparplan für langfristige Ziele – da lohnt sich die Optimierung wirklich. Vielleicht hilft dir das Gedankenexperiment: Wie oft brauchst du wirklich auf den Notfallfonds zu, ernsthaft?


Antwort
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