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50k vor Nachwuchs - wirklich alles in ETFs oder eher aufteilen?

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Andreas Mueller
Beiträge: 8
Themenstarter
(@skeptikfinanz47)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#16]

Hallo zusammen,

bin etwas unsicher bei meiner Anlagestrategie und hoffe auf eure Meinungen. Situation: Meine Frau und ich erwarten in etwa 2 Jahren unser erstes Kind. Haben aktuell 50k auf dem Tagesgeld rumliegen (ja, ich weiß, nicht optimal bei der Inflation).

Mein Plan war eigentlich, das meiste davon in ETFs zu stecken - MSCI World oder All-World, klassisch halt. Aber je näher das Kind rückt, desto mehr Zweifel kommen auf. Was ist, wenn genau dann der Markt crasht? Oder wenn wir spontan mehr Geld brauchen?

Überlege jetzt: Vielleicht 20k in ETFs, 15k Tagesgeld als Notgroschen und 15k in was Sichereres? Oder bin ich da zu vorsichtig? Freunde sagen "all in ETFs", aber die haben keine Kinder...

Wie habt ihr das gemacht? Bin für jeden Tipp dankbar, auch kritische Meinungen. Will einfach nichts falsch machen in der Situation.


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3 Antworten
Claudia Weber
Beiträge: 8
(@claudia-weber)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Verstehe deine Unsicherheit total! Wir waren in einer ähnlichen Situation, hab das hier schon mal diskutiert.

Meine Erfahrung: Mit Kind brauchst du definitiv mehr Liquidität als gedacht. Nicht nur für die Erstausstattung, sondern auch für ungeplante Ausgaben. Würde maximal 60-70% in ETFs stecken, Rest auf Tagesgeld und vielleicht noch Festgeld mit 1-2 Jahren Laufzeit. Sicherheit geht vor, besonders wenn das erste Kind kommt. Die Märkte laufen dir nicht weg, aber ein Notfall wartet nicht auf bessere Kurse.


Antwort
Lukas Hartmann
Beiträge: 11
(@l-hartmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Grundsätzlich ist deine Überlegung richtig - Diversifikation macht Sinn, besonders vor größeren Lebensveränderungen. Bei 2 Jahren Anlagehorizont würde ich jedoch etwas mutiger sein.

Mein Vorschlag: 30k in breit gestreute ETFs (World/EM-Mix), 15k Tagesgeld als Notreserve, 5k in Festgeld. Die Inflationsproblematik ist real - zu viel Liquidität kostet auch Geld. ETFs haben bei 2+ Jahren historisch sehr selten Verluste gemacht. Wichtig: Nur investieren was ihr 2-3 Jahre nicht braucht.


Antwort
Werner Kleinmann
Beiträge: 8
(@sparfuchs68)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Also ich find deine Aufteilung gar nicht schlecht. 20k ETF ist schon ordentlich für den Anfang.

Aber überleg dir auch: In 2 Jahren kannst du schon bisschen Risiko eingehen. Ist ja nicht so dass das Geld morgen weg muss. Vielleicht 25k ETF, 15k Tagesgeld, 10k Festgeld? Hab selbst mit 30k EK eine Immo finanziert bekommen, also Banken sind nicht so pingelig wenn die Verhältnisse stimmen.


Antwort