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Notgroschen 3,5% Tagesgeld vs. Geldmarkt-ETF - lohnt Wechsel noch?

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Stefan Weber
Beiträge: 10
Themenstarter
(@s-weber)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#15]

Hallo zusammen,

ich bin etwas unsicher bei meinem Notgroschen und hoffe auf eure Erfahrungen. Derzeit habe ich 15.000€ als Notreserve auf einem Tagesgeldkonto bei der DKB mit 3,5% Zinsen. Das läuft soweit ganz gut, aber ich lese immer wieder von Geldmarkt-ETFs, die teilweise noch etwas mehr abwerfen sollen.

Meine Überlegung: Bei 15k würde ich bei 0,3-0,5% Mehrrendite im Jahr vielleicht 45-75€ zusätzlich bekommen. Aber dann hätte ich halt die Schwankungen und eventuell auch mal kurzzeitig Verluste, wenn ich spontan an das Geld ran muss. Bei einem echten Notfall kann ich ja nicht warten bis der Kurs wieder passt.

Andererseits ärgere ich mich auch, wenn ich Rendite liegen lasse. Wie seht ihr das? Ab welchem Zinsniveau macht ein Geldmarkt-ETF für den Notgroschen überhaupt keinen Sinn mehr? Oder soll ich vielleicht splitten - 10k Tagesgeld als harte Reserve und 5k in einen Geldmarkt-ETF?

Wäre dankbar für eure Meinungen dazu!


3 Antworten
Thorsten Hoffmann
Beiträge: 9
(@t-hoffmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Muss Stefan-Mueller37 widersprechen. 60€ mehr im Jahr klingen erstmal gut, aber du vergisst die Volatilität. Geldmarkt-ETFs können durchaus mal 0,5-1% im Minus stehen, gerade bei Zinsturbulenzen. Wenn dann der Notfall eintritt, ärgerst du dich schwarz.

Bei 3,5% Tagesgeld bist du schon sehr gut aufgestellt. Das ist über der aktuellen Inflation und völlig risikofrei. Würde ich so lassen und mich nicht verrückt machen wegen ein paar Euro. Zeit und Nerven sind auch was wert.


Antwort
Stefan Kowalski
Beiträge: 5
(@stefan9268)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Bei 3,5% Tagesgeld würde ich ehrlich gesagt nicht wechseln. Der Unterschied zu Geldmarkt-ETFs ist aktuell minimal und du hast recht - bei nem echten Notfall willst du nicht schauen müssen ob der ETF grade im Plus oder Minus steht. Hab selbst mal überlegt zu wechseln aber bei dem Zinsniveau lohnt sich der Aufwand einfach nicht. Die paar Euro mehr im Jahr sind es mir nicht wert.


Antwort
Stefan Mueller
Beiträge: 8
(@stefan-mueller37)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Sehe ich anders als Stefan9268. Auch wenn der Unterschied klein erscheint, summiert sich das über die Jahre. Bei 15k und nehmen wir mal 0,4% Unterschied sind das 60€ pro Jahr - über 10 Jahre schon 600€ plus Zinseszins. Geldmarkt-ETFs sind zudem sehr stabil, größere Schwankungen habe ich in den letzten Jahren nicht erlebt.

Allerdings würde ich nicht alles umschichten. Dein Splitting-Ansatz ist gut: 8-10k als eiserne Reserve auf Tagesgeld, den Rest in einen soliden Geldmarkt-ETF wie den Xtrackers EUR Overnight Rate. So hast du Liquidität UND etwas mehr Rendite. Bei größeren Summen wie in dem anderen Thread macht es definitiv mehr Sinn.


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