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Robo-Advisor vs. DIY-Portfolio: Kostenvergleich 2026

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Thomas M.
Beiträge: 4
Themenstarter
(@thomas_1971)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#90]

Hallo zusammen,

nach einigen Jahren Auszeit steige ich jetzt wieder in die Geldanlage ein und strukturiere mein Haushaltsbudget gerade neu. Ich habe monatlich etwa 500–800 Euro zum Sparen übrig und möchte das langfristig anlegen.

Jetzt bin ich bei meiner Recherche auf die Debatte Robo-Advisor vs. selbstgemachtes Portfolio gestoßen und bin etwas verwirrt. Ein Robo-Advisor wie Scalable oder Blackrock iShares wirbt mit vollautomatischem Rebalancing und strategischer Allokation, kostet aber 0,5–0,75% pro Jahr. Ein DIY-Portfolio mit ETFs würde mich nur 0,22–0,40% TER kosten, erfordert aber regelmäßiges Rebalancing von mir selbst.

Bei 10.000 Euro sind das 50–75 Euro Unterschied pro Jahr – klingt nicht viel. Aber bei 100.000 Euro wird's relevant: 500–750 Euro Gebühren vs. 220–400 Euro bei ETFs. Dazu kommt noch die Frage, ob ich überhaupt Zeit und Lust für DIY habe.

Wie macht ihr das? Für wen lohnt sich wirklich ein Robo-Advisor? Und gibt es versteckte Kosten, die ich bei der Kalkulation übersehen könnte?

Danke für eure Erfahrungen!


2 Antworten
Marcus Hoffmann
Beiträge: 18
(@marcus-hoffmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Praktisch gesprochen: Bei 500–800 Euro monatlich würde ich DIY machen. Der Aufwand beschränkt sich auf einen Sparplan einrichten, jeden Monat lädt der automatisch ein – sonst nix. Rebalancing nur 1x im Jahr, 10 Minuten. Die 250–500 Euro im Jahr machst du schnell wieder rein. Robo-Advisors sind eher für Leute sinnvoll, die noch deutlich mehr sparen oder die Finanzen komplett delegieren wollen. Hast du dich schon bei den Gebührentabellen der einzelnen Broker durchgeguckt oder willst du da konkrete Rechnungen sehen?


Antwort
Dennis K.
Beiträge: 13
(@dennis92)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Gute Frage. Ich hab da vor kurzem selbst drüber nachgedacht und mich dann durch verschiedene Banking-Apps und Fitech-Plattformen durchgetestet. Das Interessante: die Gebührenrechner auf den Seiten sind oft nicht ganz transparent.

Bei Robo-Advisorn musst du auch auf Spreads bei ETF-Käufen achten – manche berechnen dir da noch was extra. Dazu kommen Rebalancing-Kosten (Transaktionsgebühren), die nicht immer klar ausgewiesen sind. Bei deiner Sparrate wären DIY-ETFs ehrlich gesagt effizienter. Mit einem guten Broker (Comdirect, ING, Consorsbank) sparst du die Gebühren ein und steuerst selbst – braucht aber halt Disziplin. Schau mal in meine früheren Posts zu ETF-Produkten, da beschreib ich worauf man bei der Broker-Auswahl achtet.


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