Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade intensiv mit meiner langfristigen Anlagestrategie und bin auf die Frage gestoßen, ob Gold einen Platz in meinem Portfolio haben sollte. Bisher fahre ich gut mit meinem ETF-Sparplan (World & Emerging Markets Mix), aber immer mehr höre ich von Finanzexperten, dass man 5-10% des Vermögens in physisches Gold oder Gold-ETFs haben sollte – besonders als Inflationsschutz und Krisensicherung.
Aktuell sind die Goldpreise relativ hoch, und ich frage mich, ob das der richtige Zeitpunkt ist, oder ob ich noch warten sollte. Außerdem bin ich unsicher: Lohnt sich physisches Gold im Safe, Gold-ETFs oder doch lieber ganz verzichten und stattdessen die Sparquote erhöhen?
Welche realen Erfahrungen habt ihr gemacht? Hat euch Gold in eurem Portfolio geholfen, oder seht ihr das eher als tote Last, die keine Rendite bringt? Ich möchte keine emotionalen Ratschläge, sondern euer ehrliches Feedback zu den Vor- und Nachteilen.
Gute Frage, Marco. Ich sehe das pragmatisch: Gold hat seinen Platz, aber nicht aus emotionalen Gründen. Wenn dein Einkommen stabil ist und du ohnehin eine hohe Sparquote hältst, würde ich erst mal prüfen, ob du wirklich Krisenschutz brauchst oder nur damit beruhigter schlafen kannst. Das ist ein wichtiger Unterschied. Meine Erfahrung: Wer konsequent spart und in globale ETFs geht, kann auf Gold verzichten. Das Geld besser nutzen, um die monatliche Sparrate zu erhöhen – das bringt nachweislich mehr.