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Sparbuch bei 1% Zinsen: Wann ist Festgeld die bessere Wahl?

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Markus Breitner
Beiträge: 8
Themenstarter
(@markus-breitner83)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#95]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit einigen Jahren systematisch mit Festgeldstrategien und Zinsvergleichen, um mein Vermögen strukturiert aufzubauen. Jetzt stellt sich mir aber eine grundsätzlichere Frage: Viele bekommen von ihrer Bank noch immer zum klassischen Sparbuch geraten – bei 0,8 bis 1,0% Zinsen. Bei einer Inflationsrate von derzeit knapp 2% (August) bedeutet das ja rechnerisch einen realen Kaufkraftverlust.

Ich habe selbst gerade wieder 15.000 Euro angespart und frage mich: Lohnt sich wirklich noch Festgeld mit 2,5–3,0% Laufzeiten, wenn ich das Geld in 2–3 Jahren vielleicht brauche? Oder bin ich da zu ungeduldig und sollte einfach flexibel auf dem Tagesgeldkonto bleiben?

Wie geht ihr da vor? Habt ihr eine konkrete Strategie, um zwischen Sparbuch-Trägen und attraktiven Festgeldlaufzeiten abzuwägen? Interessiert mich ehrlich, ob ich meinen Ansatz überdenken sollte.


1 Antwort
Herbert Bergmann
Beiträge: 4
(@h-bergmann28)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Das ist genau die richtige Frage. Bei meiner letzten Überprüfung meiner eigenen Vorsorgeoptionen musste ich feststellen: Das klassische Sparbuch ist für Pensionäre wie mich faktisch ein Kaufkraft-Killer. Selbst mit 1% Verzinsung verliere ich gegen die Inflation.

Mein Tipp: Nutze eine Staffel-Strategie mit Festgeldern. Ich lege derzeit 1/3 bei 1-jähriger Laufzeit an, 1/3 bei 2 Jahren und 1/3 bei 3 Jahren. So brauchst du nicht alles auf eine Quote zu setzen und hast jährlich Geld frei, das du neu bewerten kannst. Die Rendite-Spreads zwischen 2,6% (1 Jahr) und 3,2% (3 Jahre) sind bei seriösen Anbietern durchaus vorhanden – das macht den Unterschied.

Zu deinen 15.000 Euro: Bei 2–3 Jahren Zeithorizont würde ich mindestens 10.000 in 2-jähriges Festgeld packen. Die restlichen 5.000 als Puffer auf dem Tagesgeldkonto lassen. So bist du liquide und nicht frustriert.


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