Hallo zusammen,
ich bin gerade etwas frustriert. Mein Sparbuch wirft praktisch nichts mehr ab – selbst mit den aktuellen Zinsen liege ich real im Minus, wenn ich die Inflation abziehe. Das ist mir bewusst.
Aber hier meine eigentliche Frage: Ich höre überall, dass man in ETFs gehen soll. Das stimmt rechnerisch auch. Allerdings frage ich mich, ob das wirklich für jeden die Lösung ist – oder ob es auch andere Wege gibt, die weniger gehyped werden.
Mich interessiert konkret: Haben Vorsorgeversicherungen mit garantiertem Rentenelement vielleicht doch ihren Platz, wenn man sich vor Inflation schützen möchte? Ich kenne die klassischen Kritikpunkte (hohe Gebühren, schlechte Renditen), aber gibt es Konstruktionen, die das besser lösen? Und was ist mit Geschäftskonten – wenn man freiberuflich tätig ist, gibt es da bessere Zinsmöglichkeiten als beim privaten Sparbuch?
Ich möchte nicht einfach dem Mainstream folgen, sondern verstehen, welche Instrumente für welche Situation tatsächlich sinnvoll sind.
Hallo Werner K.,
ich bin ehrlich gesagt auch noch ziemlich neu hier im Forum und beschäftige mich gerade selbst mit Finanzthemen. Aber deine Frage interessiert mich, weil ich ähnlich denke – nicht blind dem Hype folgen.
Bei Versicherungen mit Garantie würde ich vorsichtig sein. Die Gebühren sind wirklich oft versteckt hoch, und die garantierten Renditen liegen mittlerweile unter der Inflation. Das bringt dir also wenig.
Mit ETFs bin ich da eher bei dir – nicht weil es gehyped wird, sondern weil die Kosten tatsächlich deutlich niedriger sind. Aber es stimmt: Nicht für jede Situation ideal.
Bei Geschäftskonten kenne ich mich noch nicht so aus, aber da sollte es tatsächlich bessere Konditionen geben als beim privaten Sparbuch. Das würde ich mal bei deiner Bank konkret anfragen.
Vielleicht ist eine Mischung sinnvoll? Teils ETF für längerfristig, teils besseres Tagesgeld auf Geschäftskonto für kurzfristige Rücklagen? Aber das sollten erfahrenere Nutzer hier besser bewerten können.
Viele Grüße