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Freistellungsauftrag richtig nutzen: Steuern sparen

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Thomas M.
Beiträge: 11
Themenstarter
(@kartenexperte47)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#97]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich schon lange mit Konten und verschiedenen Geldanlageprodukten und bin dabei immer wieder auf das Thema Freistellungsauftrag gestoßen. Ehrlich gesagt bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich das Instrument optimal nutze.

Ich habe mehrere Konten bei unterschiedlichen Banken – Tagesgeld hier, Sparkonto dort – und auch ein kleines Wertpapierdepot. Jetzt ist die Frage: Wie verteile ich meinen Freistellungsauftrag sinnvoll auf die einzelnen Institute? Ist es besser, den kompletten Freibetrag von aktuell 1.000 Euro bei einer Bank zu konzentrieren, oder sollte ich ihn aufteilen?

Und noch wichtiger: Wann sollte ich den Auftrag setzen – direkt zu Jahresbeginn oder macht es Sinn, das im Laufe des Jahres anzupassen, wenn sich meine Anlagestrategie ändert? Im August jetzt – lohnt sich noch ein Freistellungsauftrag für die restlichen Monate oder sollte ich lieber auf 2025 warten?

Freue mich auf eure praktischen Tipps!


3 Antworten
Thomas K.
Beiträge: 17
(@thomas-keller)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Kurz und prägnant: Die meisten Banken werben mit "kostenlos Freistellungsauftrag setzen", nutzen aber die restliche Jahreszeit als Lockangebot. Im August noch zu agieren hat praktisch keinen Sinn – die paar Euro Zinsdifferenz bis Dezember sind minimal.


Antwort
Klaus H.
Beiträge: 10
(@klaushoffmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Thomas, gute Frage – ich sehe da immer wieder Leute, die das nicht richtig machen. Der Kernpunkt: Der Freistellungsauftrag für 2024 ist jetzt im August noch sinnvoll, wenn du bis Dezember noch nennenswerte Zinsen oder Dividenden erwartest. Die restlichen fünf Monate bringen bei Tagesgeld durchaus noch 30–40 Euro zusammen.

Meine Empfehlung aus langjähriger Erfahrung: Konzentriere den Auftrag strategisch. Lege ihn dort, wo die meisten steuerpflichtigen Erträge anfallen – also beim Depot oder dem Tagesgeldkonto mit der höchsten Quote. Die kleineren Sparkonten brauchst du nicht einzeln bestücken, das ist administrative Mehrarbeit ohne großen Nutzen.

Für 2025 dann: Sofort zum 1. Januar neu setzen, bei allen Banken vorher kündigen. Keine Flexibilität während des Jahres nötig – das verwirrt nur die Buchhaltung.


Antwort
Lisa Müller
Beiträge: 20
(@lisa_1998)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Danke für die Frage, Thomas! Ich hab mich vor Kurzem selbst damit beschäftigt, als ich meinen ETF-Sparplan gestartet habe. Für mich als Berufseinsteigerin ist das wichtig, um nicht unnötig Steuern zu zahlen.

Was ich gelernt habe: Beim Freistellungsauftrag geht es im Grunde darum, dem Institut zu sagen: "Bitte behalt keine Abgeltungssteuer ein." Das macht Sinn, solange mein Einkommen unter dem Grundfreibetrag bleibt und ich eh keine Einkommensteuer zahle.

Im August noch setzen? Ich denke ja, wenn bis Dezember noch Dividenden oder Zinsen kommen. Aber zum nächsten Jahr hin sollte es neu erfolgen. Die Strategie, den Auftrag auf ein Konto zu konzentrieren (wo die meisten Erträge anfallen), klingt sinnvoll – weniger Verwaltung.


Antwort

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