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Notgroschen aufbauen: Wieviel ist genug?

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Marcus Kaufmann
Beiträge: 17
Themenstarter
(@marcus9263)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#93]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit Jahren mit verschiedenen Finanzierungsmodellen und Anlagehorizonten – aber bei einer grundsätzlichen Frage bin ich unsicher geworden und würde gerne eure praktischen Erfahrungen hören.

Wie definiert ihr eigentlich euren persönlichen Notgroschen? Ich höre immer wieder die klassische Faustregel "3 bis 6 Monatsausgaben", aber in meiner Situation – mit laufenden Immobilienfinanzierungen und einem diversifizierten ETF-Portfolio – frage ich mich, ob das noch passt.

Mein Gedanke: Wenn ich ohnehin liquide ETFs habe und meine Kreditlinien stabil sind, brauche ich dann wirklich 6 Monatsgehälter auf dem Tagesgeld? Oder reichen 2-3 Monate plus schnell verfügbare Reserven?

Die Zinsen beim Tagesgeld sind derzeit ja noch ordentlich, aber ich frage mich, ob das Kapital langfristig nicht besser in meinem Portfolio aufgehoben wäre. Andererseits: psychologische Sicherheit hat auch einen Wert.

Wie handhabt ihr das praktisch? Gibt es da Unterschiede, ob man Immobilien finanziert oder nicht?