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BU-Versicherung: Ab wann lohnt sich der Abschluss wirklich?

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Renate Krause
Beiträge: 1
Themenstarter
(@renate_1978)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#21]

Hallo zusammen,

ich bin nach einer längeren Auszeit vom Thema Finanzen wieder dabei, mich neu einzulesen – und ehrlich gesagt fühlt sich das manchmal an wie Urlaub in einem fremden Land, wo man die Sprache nur halb versteht. 😅

Jetzt bin ich beim Thema Berufsunfähigkeitsversicherung hängengeblieben und komme nicht richtig weiter. Ich lese überall, dass man sie möglichst früh abschließen soll – aber was bedeutet "früh" eigentlich konkret? Mit 20? Mit 30? Oder ist es auch mit Mitte 40 noch sinnvoll, wenn man bisher keine hatte?

Und dann noch die Frage: Lohnt sich das überhaupt für jeden Beruf gleichermaßen? Ich habe gelesen, dass Büroberufe günstiger versichert werden als körperliche Berufe – stimmt das so? Und was ist, wenn man gesundheitliche Vorerkrankungen hat – wird man dann überhaupt noch angenommen?

Ich versuche gerade mein Finanzwissen generell aufzufrischen und weiß, dass ich in diesem Bereich noch viele Lücken habe. Deshalb bin ich für jeden Hinweis dankbar, der mir hilft, das Thema besser einzuordnen – auch wenn es nur ein erster Überblick ist. Bitte keine zu komplizierten Fachbegriffe, ich bin noch dabei, mich einzulesen.

Vielen Dank schon mal!
Renate


1 Antwort
Andreas Kremer
Beiträge: 25
(@andreas-kremer)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hallo Renate,

gute Fragen, die ich aus meiner Berufspraxis gut einordnen kann. Die Kurzantwort: Je früher, desto besser – und zwar aus zwei Gründen. Erstens sind die Beiträge im jungen Alter deutlich günstiger, weil das Risiko für den Versicherer geringer ist. Zweitens steigen mit dem Alter meist auch die Vorerkrankungen, die dann zum Problem werden können.

Mit Mitte 40 lohnt sich ein Abschluss trotzdem noch, gerade wenn du noch 20 Jahre Berufsleben vor dir hast. Aber du wirst feststellen, dass es teurer wird und der Gesundheitsfragebogen kritischer ausfällt.

Zum Thema Beruf: Ja, das stimmt so. Bürojobs werden günstiger eingestuft als körperliche Tätigkeiten, weil das statistische Risiko einer BU geringer ist.

Bei Vorerkrankungen wird's tatsächlich kniffliger – manchmal gibt es Ausschlussklauseln für bestimmte Erkrankungen, manchmal höhere Beiträge, manchmal eine Ablehnung. Da würde ich empfehlen, mehrere Angebote einzuholen und nicht einfach beim erstbesten Anbieter zu unterschreiben.

Gruß, Andreas


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