Gerhard, brauchst du denn wirklich eine zusätzliche Renteneinsicherung mit 2.100 Euro monatlich? Das sollte doch für alltägliche Ausgaben passen. Wo genau siehst du deine Lücken? Wenn du Spielraum mit den Ersparnissen hast, würde ich ehrlich gesagt eher in einfache ETF-Sparpläne gehen – günstiger, flexibler, und die Verwaltungskosten fressen dir bei Rentenprodukten einfach zu viel auf.
Interessante Frage, Gerhard. Ich vergleiche gerne konkrete Szenarien, und hier würde ich sagen: Schau dir die realen Renditen nach Kosten und Steuern an. Manche Rentenversicherungen werben mit 2-3% Garantie, aber dafür zahlst du massiv in Gebühren. Bei ETFs kriegst du aktuell noch ordentliche Zinsen auf Tagesgeld oder Festgeld als Basis, und das reicht für einen Rentner oft aus. ETF-Sparpläne kämen nur in Frage, wenn du deutlich längere Fristen hast.
Gerhard, das ist exakt die Situation, für die ich damals auch recherchiert habe – nur halt ein paar Jahre später. Bei mir war es ähnlich: Kleine Ersparnisse, Wunsch nach regelmäßigen Einnahmen, aber auch Unsicherheit über die beste Form. Meine Faustregel: Mit 63 im Ruhestand noch eine klassische Rentenversicherung – nee. ETF-Sparpläne ja, aber eher breit gestreut und mit Fokus auf Sicherheit statt Wachstum. Eventuell noch ein Mini-Festgeld dazu für Ruhe. Wo hast du deine Ersparnisse aktuell geparkt?
Bin ehrlich – mit 63 würde ich nicht mehr in klassische Rentenpolicen investieren. Die Versicherungsgesellschaften machen damit ihre Gewinne, nicht du. ETFs sind transparenter und günstiger, aber bei dir als Rentner mit kleineren Summen vielleicht auch nicht immer das richtige Werkzeug. Hast du mal überlegt, deine Ersparnisse zu teilen – ein Teil Festgeld für Sicherheit, ein Teil ETF-Sparplan für etwas Ertrag?