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Karrierewechsel mit 38: Wie plane ich Vorsorge neu um?

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Thomas Krueger
Beiträge: 0
Themenstarter
(@thomaskrueger)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#101]

Hallo zusammen,

ich stecke gerade in einer interessanten Phase: Nach 12 Jahren im selben Unternehmen wechsle ich Anfang 2026 zu einem größeren Arbeitgeber mit besseren Konditionen. Das freut mich, aber jetzt beschäftigt mich eine Frage, die ich so konkret nirgendwo beantwortet gefunden habe.

Meine aktuelle Situation: Ich bin 38, verheiratet, regelmäßiges Angestellteneinkommen, bislang ganz normal über die gesetzliche Rentenversicherung. Ich habe nie großartig privat vorgesorgt – eigentlich nur ein bisschen über den Arbeitgeber. Mit dem neuen Job kommt eine bessere bAV-Möglichkeit, und mein Nettoeinkommen steigt um etwa 15%.

Jetzt die Kernfrage: Wenn ich mit Mitte 30 Jahren Erwerbstätigkeit rechne (bis 65), reicht mir die gesetzliche Rente dann noch, oder sollte ich die Karrierechance nutzen und gezielt nachsteuern? Wie plant ihr das konkret ein – habt ihr bei so einem Wechsel eure Vorsorgestrategie angepasst? Und: Wie berechnet man die Vorsorgelücke überhaupt realistisch?

Freue mich über praktische Tipps!


2 Antworten
Klaus H.
Beiträge: 2
(@klaushermann)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Guter Zeitpunkt für so einen Wechsel! Meine Erfahrung: Mit dem neuen Nettoeinkommen würde ich zwei Dinge parallel angehen. Erstens: Die bAV-Möglichkeit ausreizen – das ist Steuerersparnis vom ersten Euro an. Zweitens: Den Rest des Plus in einen ETF-Sparplan stecken, nicht in klassische Rentenprodukte. Ich mache das ähnlich seit Jahren, mit Tagesgeldquoten zur Stabilisierung dazwischen. Die Rentenlücke? Grobe Faustregel: Mit 38 Jahren noch großes Aufbaupotenzial – wenn du jetzt konsequent 300-400€ monatlich beiseite legst, plus bAV-Beitrag, sollte es passen. Schau dir mal deine letzte Rentenmitteilung der Deutschen Rentenversicherung an – da steht deine Prognose. Dann kannst du gezielt nachsteuern.


Antwort
Erika H.
Beiträge: 12
(@erika-hoffmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Herzlichen Glückwunsch zum neuen Job! Ich bin zwar gerade erst in den Ruhestand gegangen, aber genau das Thema – wie viel private Vorsorge braucht man wirklich – habe ich lange mit mir herumgetragen. Meine ehrliche Antwort: Mit 38 und stabiler Angestelltensituation ist die gesetzliche Rente allein wahrscheinlich nicht ausreichend, aber es kommt sehr auf deinen Lebensstil an. Mein Tipp: Strukturiere dein neues Budget jetzt bereits so auf, als würdest du weniger verdienen. Den Rest – diesen 15%-Puffer – investier nachhaltig. Nicht nur wegen der Rendite, sondern weil du mit gutem Gewissen schlafen kannst. Bei meinem Wechsel in den Ruhestand hab ich das auch so gemacht – es zahlt sich aus.


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