Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, mein Finanzkonzept strukturiert aufzubauen. Mit 30 bin ich nun in einer Phase, wo ich mehr verdiene und endlich gezielt sparen kann – nicht nur auf dem Sparkonto, sondern auch beim Thema Versicherungen und langfristige Vorsorge.
Meine Frage ist allerdings: Welche Versicherungen sind wirklich zwingend notwendig, und welche sind eher optional? Ich habe schon öfter gehört, dass man mit 30 anfangen sollte, aber alle Angebote sind so unübersichtlich. Gerade bei den Vorsorgeversicherungen passiert es mir schnell, dass ich zu viel abschließe und damit Geld verschwende – das widerspreicht ja meiner ganzen Sparstrategie.
Was ich bereits habe: Standard-Krankenversicherung (GKV), Haftpflicht.
Besondere Situation: Ich bin angestellt, keine Selbstständigkeit. Mein Plan ist es, parallel zu einer strukturierten ETF-Strategie auch die klassischen Vorsorgelücken zu decken – aber gezielt und ohne Overload.
Welche Versicherungen würdet ihr als echte Priorität setzen? Und wo lauert die Gefahr, dass ich überversichert bin?
Hallo Thomas B.,
ich bin noch relativ neu hier, aber deine Frage spricht mich an, weil ich mich ähnlich fühle – will sparen, nicht verschwenden. Also mein Verständnis: Bei dir fehlt eigentlich die Berufsunfähigkeitsversicherung, die ist für Angestellte echt wichtig. Deine Rente ist sonst im Eimer, wenn du mal nicht arbeiten kannst. Das würde ich als Priorität setzen.
Dann eventuell noch eine Risikolebensversicherung, wenn du Angehörige hast, die von deinem Einkommen abhängen. Ansonsten brauchst du als Single (nehm ich an?) wahrscheinlich nicht viel mehr.
Mit ETFs parallel zu sparen ist der richtige Weg, da brauchst du kein teures Produkt von nem Versicherungsvertreter. Das lernen wir hier ja gerade alle – lieber selbst machen und auf hohe Gebühren verzichten.
Vielleicht fragst du einen unabhängigen Berater, nicht jemanden, der an Provisionen verdient? Da kriegst du ehrliche Antworten.
Alles Gute für dich!