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ETF-Sparplan oder Rentenversicherung für die Altersvorsorge?

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Stefan W.
Beiträge: 4
Themenstarter
(@s-weber49)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#103]

Hallo zusammen,

ich versuche gerade, meine Altersvorsorge für den Herbst mal etwas nüchterner aufzusetzen. Ich bin Ingenieur, habe im Alltag wenig Lust auf komplizierte Konstrukte und will einfach wissen, was sich langfristig mehr rechnet: ein ETF-Sparplan oder doch eine klassische/private Rentenversicherung.

Mir geht es nicht um maximale Rendite um jeden Preis, sondern eher um ein vernünftiges Verhältnis aus Kosten, Flexibilität und Planungssicherheit. Ein Altersvorsorgedepot mit ETFs klingt für mich erstmal logisch, weil die Gebühren niedrig sind und ich selbst über die Sparrate entscheiden kann. Andererseits liest man ja oft, dass eine Rentenversicherung Vorteile bei der lebenslangen Auszahlung oder steuerlich haben kann.

Was mich konkret interessiert: Ab wann kippt das Verhältnis zugunsten der Rentenversicherung? Oder ist das am Ende meistens nur ein Gefühl von Sicherheit, das man teuer bezahlt? Ich frage bewusst im Forum, weil ich ungern nur auf Hochglanzbroschüren oder Rechner aus dem Internet vertraue. Vielleicht hat jemand von euch das mal sauber durchgerechnet oder selbst umgestellt.

Wie würdet ihr das heute im September angehen, wenn man noch 20 bis 30 Jahre bis zur Rente hat?


2 Antworten
Andreas Mueller
Beiträge: 28
(@andreas-mueller)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Ich würde es erstmal trocken rechnen: Kosten der Versicherung, erwartete Rendite, Steuern und die Flexibilität. In vielen Fällen ist der ETF-Sparplan am Ende einfacher und günstiger, die Rentenversicherung punktet eher mit der Auszahlung im Alter.


Antwort
Thomas Richter
Beiträge: 0
(@t-richter)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Ich hab in der Beratung oft gesehen, dass viele die laufenden Kosten der Rentenversicherung unterschätzen. Wenn du diszipliniert sparen kannst, ist ein ETF-Sparplan meistens die klarere Lösung.

Die Frage ist eher, ob du die Entnahme später wirklich selbst sauber organisierst. Wer damit gar nicht warm wird, für den kann die Versicherung psychologisch trotzdem passen.


Antwort
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