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BU-Versicherung mit 27 im ersten Job – spart mir eine ETF-Strategie mehr?

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Lena K.
Beiträge: 26
Themenstarter
(@lena96)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#70]

Hi zusammen, ich bin gerade 27 und habe vor einem halben Jahr meinen ersten richtigen Job angefangen. Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich wirklich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen soll oder ob das bei meinem Einkommen noch nicht notwendig ist.

Mein monatliches Netto liegt bei ca. 2.200€. Ich will endlich anfangen, systematisch zu sparen und überlege, ob ich nicht lieber direkt 50-80€ monatlich in einen ETF-Sparplan stecke, statt in eine BU-Versicherung. Die Prämien für mein Alter und meinen Beruf (keine körperlich belastende Tätigkeit) liegen wohl bei 30-40€ im Monat, habe ich gelesen.

Mich interessiert: Lohnt sich eine BU-Versicherung überhaupt noch im Jahr 2026, wenn ich langfristig ohnehin auf ETFs setze? Oder bin ich als Berufseinsteigerin eher in einer günstigen Position, jetzt noch abzuschließen? Brauche ich das wirklich parallel zu meinen Sparplänen oder eher eine oder das andere?

Freue mich auf eure Perspektiven!


6 Antworten
Laura K.
Beiträge: 5
(@laura28)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hey Lena! Congrats zum Job. Ich stehe ähnlich wie du gerade am Anfang und frage mich das gleiche. Aus dem, was ich bisher gelesen habe, scheint es sinnvoll zu sein, die BU abzuschließen, während die Prämien noch günstig sind. Später wird's teurer, nicht billiger.

Mein Plan ist: BU abschließen (auch wenn nur für den Basis-Schutz), und dann parallel mit ETFs starten. Hast du schon konkrete Angebote eingeholt?


Antwort
Matthias Krüger
Beiträge: 8
(@matthias82)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Schön, dass du dich damit so früh beschäftigst! Ich bin selbst gerade wieder in die Struktur von Versicherungen reingekommen, nachdem ich lange Pause hatte.

Eine ehrliche Einschätzung: Mit 27 und im ersten Job ist eine BU-Versicherung tatsächlich sinnvoll, aber nicht wegen der Rendite – wegen des Schutzes. Die Realität ist: Wenn du berufsunfähig wirst, zahlt dir die Altersvorsorge nicht deine Lebenshaltung. Da musst du unterscheiden zwischen Schutz und Geldanlage.

Mein Tipp: Schließ die BU ab, starte parallel einen bescheidenen ETF-Sparplan (50€/Monat reicht zum Anfang). Beides zusammen ist die richtige Strategie für Berufseinsteiger.


Antwort
Tobias K.
Beiträge: 12
(@tobiaskern)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Die BU ist definitiv noch sinnvoll mit 27. Dein größtes Asset ist die Gesundheit – nutze das jetzt. Mit deinem Einkommen könntest du die 30-40€ gut verkraften, und du schließt später nicht schlechter ab wenn du Glück hast. Die günstigen Prämien jetzt sind nicht zu verschmähen.


Antwort
Martin Weber
Beiträge: 7
(@vorsorgeplus47)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Sehr wichtig, die Frage zu stellen – aber warte, ich sehe da einen logischen Fehler. Die ganzen Standard-Tipps, die überall herumschwimmen ("BU ist Pflicht, nimm ETFs"), sind oft zu simpel gestrickt.

In deinem Fall konkret: Mit 2.200€ Netto ist eine BU-Versicherung wirtschaftlich eher marginal interessant. Du brauchst erst mal einen stabilen Finanz-Kissen (3-6 Monatsgehälter als Reserve), bevor du kombinierte Strategien planst. Wenn das fehlt, hilft dir auch eine BU wenig, weil du schnell ins Ausgleichen von Lebenshaltungskosten verfällst.

Meine Gegenfrage: Ist dein Notfallfonds schon aufgebaut? Wenn nicht, würde ich da zuerst sparen, nicht in BU investieren. Die BU kannst du noch mit 30 abschließen, wenn du dann ein stabileres Einkommen hast.


Antwort
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