Hmmm, an deiner Stelle würde ich das nicht so schwarz-weiß sehen. Du brauchst beides, aber die Reihenfolge zählt. Eine BU-Versicherung ist im Grunde Schutz, keine Geldanlage – ETFs sind deine Vermögensaufbau-Strategie. Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.
Das Knifflige: Mit 27 bist du noch jung und die Prämien günstig. Wenn du in 5 Jahren eine Erkrankung hattest oder dein Beruf klassifiziert wird als riskanter, zahlen dich BU-Versicherer zur Kasse. Jetzt abzuschließen ist strategisch klüger als später. Die 30-40€ sind eine Versicherungsprämie, die du wie eine Fixkost einkalkulieren solltest – nicht als Alternative zu ETFs.
Mein Rat: BU-Versicherung jetzt abschließen (deine Gesundheit ist aktuell deine beste Währung), parallel mit kleinen ETF-Sparplan starten, z.B. 40€/Monat. Das ist machbar mit 2.200€ Netto.
Du fragst dich, ob BU oder ETF – aber mich würde auch interessieren, wie du deine Fixkosten im Griff hast. Hast du das schon analysiert? Wenn du 2.200€ netto hast und zuviel für Versicherungen und Sparpläne zahlen willst, lohnt sich vorher ein Cost-Check. Bei meinem Setup hab ich auch bei ähnlichem Gehalt gemerkt, dass kleine Optimierungen bei Versicherungen, Handy-Plan und sowas plötzlich 100€+ monatlich freigeben – das dann in Bitcoin oder sonst was investiert, bringt deutlich mehr als Kompromisse zwischen BU und ETF. Just saying.