Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade intensiv damit, meine Fixkosten zu senken – wie ich es ja auch in anderen Bereichen meines Haushalts mache. Dabei bin ich auf die Frage gestoßen: Wie viel Spielraum habe ich eigentlich bei meinen Versicherungsbeiträgen für die Altersvorsorge?
Mir geht es konkret darum, die verschiedenen Vorsorgeprodukte systematisch zu durchleuchten und herauszufinden, wo ich am meisten einsparen kann, ohne dabei bei der Sicherheit zu sparen. Ich bin 45, angestellt, zahle schon in die gesetzliche Rente ein und habe noch eine alte Kapitallebensversicherung vom Abschluss vor 15 Jahren. Zusätzlich läuft eine Riester-Rente.
Die Riester-Beiträge und die Lebensversicherung kosten mich zusammen etwa 280 Euro monatlich. Das ist nicht gerade wenig. Meine Frage: Kann ich hier echtes Geld sparen, wenn ich die Produkte optimiere oder umstrukturiere? Oder sollte ich lieber alles so lassen, wie es ist?
Ich möchte verstehen, wo die versteckten Kosten sitzen und wie ich mit smarterer Strukturierung vielleicht 50-100 Euro pro Monat mehr für den Vermögensaufbau freigeben kann.
Da geht es dir wie vielen. Aber Vorsicht: Du vermischst zwei Dinge. Die 280 Euro monatlich sind teilweise Pflichtbeiträge zur Altersvorsorge – die «Kostenoptimierung» bedeutet hier eher, die Rendite zu verbessern, nicht die Beitragssumme zu senken. Mein Tipp: Verschaff dir erst Klarheit über die Renditen deiner aktuellen Produkte, dann weißt du, ob Umschichten sinnvoll ist.
Hab mal ähnliche Positionen durchgerechnet wie bei meinen früheren Vergleichen – siehe auch meinen Thread zu Geschäftskonten und strukturellen Optimierungen. Bei dir: Die alte Kapitallebensversicherung ist wirklich ein kostspieliger Erbzins. Beitragsfrei stellen oder gezielt kündigen und die Rentenlücke anders schließen ist oft günstiger. Riester würde ich parallel laufen lassen, solange die Zulagen reinfließen.
Thomas, darf ich ehrlich sein? Nach 15 Jahren Pause bei der Finanzplanung stelle ich fest, dass viele alte Versicherungsverträge – und deine Lebensversicherung fällt da drunter – wirklich zu viel kosten. Aber bei Riester würde ich vorsichtig sein: Die Zulagenberechtigung zu verlieren könnte teurer sein als die Kostenersparnis. Hast du mal überschlagen, wie viel Zulage du jährlich bekommst? Das ist der entscheidende Punkt.