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Vorsorgelücke berechnen: Reicht meine gesetzliche Rente 2026?

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Helmut Krause
Beiträge: 9
Themenstarter
(@sparfuchs6787)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#68]

Hallo zusammen,

ich bin jetzt seit ein paar Jahren im Ruhestand und durchleuchte gerade systematisch meine gesamte finanzielle Situation für die nächsten Jahre. Die gesetzliche Rente ist ja bekanntlich nicht üppig, und ich möchte genau wissen, wo ich noch Lücken habe.

Meine aktuelle Rente liegt bei etwa 1.800 Euro brutto im Monat. Hinzu kommt eine kleine kapitaldeckte Versicherung, die mir ab 2026 rund 200 Euro monatlich auszahlt. Meine Lebenshaltungskosten liegen bei etwa 2.100 Euro – also relativ sparsam. Das heißt, ich habe monatlich eine Lücke von etwa 100 Euro, die ich aus Rücklagen aufzehren müsste.

Meine Frage: Gibt es eine systematische Methode, diese Lücke zu berechnen und zu bewerten? Sollte ich noch alternative Einnahmequellen erschließen oder gezielt private Rücklagen aufbauen? Hat jemand von euch so eine Lückenanalyse schon gemacht und kann mir sagen, worauf ich achten sollte? Mir geht es vor allem darum, jeden Euro optimal zu nutzen und keine Chance zu verpassen, meine Fixkosten zu senken oder zusätzliche Einnahmen zu generieren.

Danke für Tipps!


4 Antworten
Maximilian F.
Beiträge: 5
(@cryptomax_87)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Helmut, das ist ne gute Frage. Ich würde deine vorhandenen Rücklagen auch gegen eine systematische ETF-Strategie abwägen – vielleicht nicht alles, aber zumindest einen Teil. Mit einem einfachen DCA-Sparplan könntest du selbst im Ruhestand noch bescheidene Renditen generieren, statt dass das Geld nur auf dem Konto liegt.

Für die monatliche 100-Euro-Lücke: Mit einem kleinen ETF-Sparplan könntest du mittelfristig ein stabileres Polster aufbauen, als nur Rücklagen abzubauen. Rechne mit 3-4% Rendite – das würde langfristig helfen.

Und noch was: Prüf deine Kapitalversicherung genau. Manche zahlen unterschiedlich je nach Auszahlungsmodell. Hast du da noch Gestaltungsspielraum?


Antwort
Dennis K.
Beiträge: 13
(@dennis92)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Einfache Lösung: Erstell ein Haushaltsbuch mit deinen Kontodaten – manche Banking-Apps kategorisieren da automatisch mit, dann siehst du sofort, wo die 100 Euro fehlen.


Antwort
Markus Richter
Beiträge: 16
(@anlageprofi38)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Helmut, für so ne Lückenanalyse würde ich dir folgende Struktur empfehlen:

1. Sichere Einnahmen listen (Rente, Versicherung, eventuell Kapitalerträge)
2. Alle wiederkehrenden Ausgaben nach Kategorien (Miete/Nebenkosten, Versicherungen, Lebensmittel, etc.)
3. Saisonale Ausgaben einrechnen – das übersehen viele
4. Dann die Lücke bewerten: 100 Euro/Monat = ca. 1.200 Euro/Jahr

Die Frage ist weniger die Berechnung als vielmehr: Wie viele Jahre Rücklagen hast du noch? Wenn 15+ Jahre, könnte ein Teil davon tatsächlich in sichere, breit gestreute ETFs fließen – nicht spekulativ, sondern als Renditepuffer gegen Inflation.

Wie es sich bei mir bewährt hat: Kombination aus garantiertem Part (Rente, Versicherung) + kleinem Equity-Anteil für Wachstum. Stabilisiert die ganze Sache.


Antwort
Marco Techmann
Beiträge: 23
(@marco-tech)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hallo Helmut,

da kannst du ja mit Excel richtig durchstarten! Ich nutze da immer ein simples Template: Spalten für regelmäßige Einnahmen (Rente, Kapitalversicherung), darunter alle monatlichen Fixkosten. Die Differenz zeigt dir direkt, was übrig bleibt oder fehlt.

Der Clou: Nutze bedingte Formatierung, um Monate mit Lücke farbig zu markieren. So siehst du sofort, in welchen Monaten es eng wird – vielleicht bei Versicherungsprämien im Januar oder so.

Alternativ gibt es auch brauchbare Budgetplanungs-Apps wie YNAB oder Finanzguru, die importieren deine Kontobewegungen direkt. Aber ehrlich, für deine Situation reicht ein gutes Tabellenkalkulationssheet vollkommen. Saubere Datenqualität ist wichtiger als fancy Tools.

Die 100-Euro-Lücke kannst du damit sehr präzise tracken – über mehrere Jahre sogar, um Trends zu erkennen.


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