Hallo zusammen,
ich bin jetzt seit ein paar Jahren im Ruhestand und durchleuchte gerade systematisch meine gesamte finanzielle Situation für die nächsten Jahre. Die gesetzliche Rente ist ja bekanntlich nicht üppig, und ich möchte genau wissen, wo ich noch Lücken habe.
Meine aktuelle Rente liegt bei etwa 1.800 Euro brutto im Monat. Hinzu kommt eine kleine kapitaldeckte Versicherung, die mir ab 2026 rund 200 Euro monatlich auszahlt. Meine Lebenshaltungskosten liegen bei etwa 2.100 Euro – also relativ sparsam. Das heißt, ich habe monatlich eine Lücke von etwa 100 Euro, die ich aus Rücklagen aufzehren müsste.
Meine Frage: Gibt es eine systematische Methode, diese Lücke zu berechnen und zu bewerten? Sollte ich noch alternative Einnahmequellen erschließen oder gezielt private Rücklagen aufbauen? Hat jemand von euch so eine Lückenanalyse schon gemacht und kann mir sagen, worauf ich achten sollte? Mir geht es vor allem darum, jeden Euro optimal zu nutzen und keine Chance zu verpassen, meine Fixkosten zu senken oder zusätzliche Einnahmen zu generieren.
Danke für Tipps!
Helmut, das ist ne gute Frage. Ich würde deine vorhandenen Rücklagen auch gegen eine systematische ETF-Strategie abwägen – vielleicht nicht alles, aber zumindest einen Teil. Mit einem einfachen DCA-Sparplan könntest du selbst im Ruhestand noch bescheidene Renditen generieren, statt dass das Geld nur auf dem Konto liegt.
Für die monatliche 100-Euro-Lücke: Mit einem kleinen ETF-Sparplan könntest du mittelfristig ein stabileres Polster aufbauen, als nur Rücklagen abzubauen. Rechne mit 3-4% Rendite – das würde langfristig helfen.
Und noch was: Prüf deine Kapitalversicherung genau. Manche zahlen unterschiedlich je nach Auszahlungsmodell. Hast du da noch Gestaltungsspielraum?