Hey zusammen,
ich versuche gerade wieder mal meine Fixkosten zu durchleuchten – ihr wisst ja, je weniger Geld in trägen Versicherungen versumpft, desto mehr kann ich strategisch einsetzen. Aktuell hab ich Haftpflicht und Hausrat noch bei einem Anbieter aus 2019, der damals günstig war, aber mittlerweile deutlich teurer geworden ist. Neue Vergleiche zeigen mir Einsparungen von 15-20% pro Jahr, was sich auf Dauer echt summiert.
Jetzt kommt aber mein Problem: Ich blick bei den Kündigungsfristen nicht wirklich durch. Mein Vertrag verlängert sich anscheinend automatisch – steht irgendwas von 'jährlicher Verlängerung' drin. Ich glaube der Hauptfälligkeitstag ist der 1. Januar, aber ich bin nicht sicher ob ich dann 3 Monate vorher kündigen muss, also spätestens Oktober, oder ob da andere Regeln gelten.
Außerdem hab ich gelesen, dass es ein Sonderkündigungsrecht nach Beitragserhöhung geben soll – das wäre natürlich ideal, weil mein Anbieter letztes Jahr tatsächlich erhöht hat. Weiß jemand wie das konkret funktioniert und welche Fallstricke es gibt? Zum Beispiel: Verliere ich bestehenden Versicherungsschutz wenn ich zu früh kündige? Oder gibt es Lücken beim Anbieterwechsel?
Wäre cool wenn jemand aus eigener Erfahrung berichten kann – manche haben das sicher schon durchgezogen.
Das Sonderkündigungsrecht nach Beitragserhöhung ist definitiv dein schnellster Hebel hier. Wenn dein Anbieter letztes Jahr erhöht hat, hast du in der Regel einen Monat nach Zugang der Erhöhungsmitteilung Zeit zu kündigen – aber Achtung, die Frist läuft ab dem Zeitpunkt, an dem du die Mitteilung bekommen hast, nicht ab Jahresbeginn. Wenn das schon länger her ist, könnte diese Option leider abgelaufen sein.
Zur regulären Kündigung: Deine Einschätzung mit 3 Monaten vor dem 1. Januar stimmt grundsätzlich, also spätestens Ende September/Anfang Oktober raus damit.
Bzgl. Versicherungslücken: Das lässt sich einfach vermeiden. Neuen Vertrag mit Beginn 1. Januar abschließen, dann nahtlos. Ich mach das bei meinen Fixkosten-Checks genauso wie bei Portfoliorebalancing – strukturiert, keine unnötigen Überschneidungen aber auch keine Lücken. Die 15-20% Ersparnis klingen überschaubar, summieren sich aber über Jahre tatsächlich, gerade wenn man das Gesparte konsequent investiert.