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30k Eigenkapital - Cashflow-positive Immobilie oder zu wenig für Rendite?

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Marco Kellner
Beiträge: 8
Themenstarter
(@marco_85)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#56]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit Monaten mit dem Gedanken, eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen. Habe 30.000€ Eigenkapital angespart und frage mich, ob das überhaupt reicht für was Sinnvolles.

Die Preise sind ja immer noch irre hoch, selbst hier in der Umgebung von Hannover kosten 2-Zimmer Wohnungen mindestens 180k aufwärts. Bei 30k EK würde das bedeuten 150k Kredit, also 83% Finanzierung. Die Bank meinte 4,2% Zinsen sind machbar bei meinem Gehalt (3.800€ netto).

Rechnung: Bei 180k Kaufpreis + Nebenkosten wären das etwa 195k Gesamtkosten. Mit 30k EK bleiben 165k zu finanzieren. Rate wäre bei 2% Tilgung etwa 1.020€ monatlich.

Problem: Die Wohnung würde maximal 950€ Miete bringen. Also jeden Monat 70€ draufzahlen plus Reparaturen, Leerstand etc.

Jetzt überlege ich, ob ich lieber noch 2-3 Jahre spare und dann mit 50-60k EK eine bessere Finanzierung hinbekomme. Oder gibt es andere Strategien die ich übersehe? Kleinere Städte? Andere Finanzierungsmodelle?

Würde mich über eure Erfahrungen freuen. Bin 39 und hab eigentlich keine Lust mehr zu warten, aber negativ Cashflow ist auch blöd...

Gruß Marco


2 Antworten
Daniel Kramer
Beiträge: 4
(@d-kramer)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Woche

Mmh, bin da skeptischer als die anderen beiden. 30k sind schon ok für den Einstieg, aber die Gegend ist halt teuer.

Schau mal Richtung Osten - Leipzig, Dresden, Chemnitz. Da kriegst du noch 3-4% Bruttomietrendite. Und bei der Verwaltung kann man heute vieles digital machen, also Entfernung ist nicht mehr so das Problem.

Alternativ: KfW-Förderung mitnehmen. Wenn du sanierst oder energetisch verbesserst gibt's günstige Kredite dazu. Das kann die Finanzierung entspannen.


Antwort
Andreas Mueller
Beiträge: 5
(@andreas-mueller75)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Woche

Sehe ich genauso wie Marcus. Bei 83% Fremdfinanzierung und aktuellen Zinsen wird's halt schwierig mit positivem Cashflow.

Wie ich schon mal geschrieben hab, sollte man bei Immobilien wirklich nur zuschlagen wenn die Zahlen stimmen.

Aber mal andere Idee: Wie sieht's mit einem Zwei- oder Dreifamilienhaus aus? Da könntest du selbst eine Wohnung bewohnen und vermietest die anderen. Eigennutzeranteil macht die Finanzierung günstiger und du sparst Miete. Ist zwar mehr Aufwand aber rechnet sich oft besser.

Oder schau mal nach Objekten die renovierungsbedürftig sind. Da sind die Kaufpreise niedriger, dafür musst du aber Zeit und evtl. handwerkliches Geschick mitbringen.


Antwort
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