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Lithium-ETFs vs. direkte Minenaktien - welche Strategie hat bei euch performed?

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Martina Kessler
Beiträge: 1
Themenstarter
(@martina82)
New Member
Beigetreten: Vor 9 Stunden
[#57]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit einiger Zeit intensiv mit dem Lithium-Sektor und bin etwas unsicher, welchen Weg ich weiter verfolgen soll. Aktuell habe ich sowohl den Global X Lithium & Battery Tech ETF als auch ein paar Einzelpositionen in Minenunternehmen wie Albemarle und Lithium Americas im Depot.

Die letzten zwei Jahre waren ja ziemlich volatil für den gesamten Sektor. Während 2024 noch relativ gut lief, hat 2025 mit den schwächelnden E-Auto-Verkäufen und der Überkapazität bei Lithium ordentlich gebremst. Jetzt wo der Sommer wieder da ist und die Klimaanlagen auf Hochtouren laufen, denke ich auch über den steigenden Energiebedarf und die Batteriespeicher-Nachfrage nach.

Meine Frage: Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Sind die ETFs durch die Diversifikation stabiler gelaufen oder haben die direkten Minenaktien trotz höherem Risiko am Ende mehr Rendite gebracht? Ich überlege, meine Position zu überdenken und entweder komplett auf ETFs umzuschichten oder doch mehr auf Einzelaktien zu setzen.

Wie seht ihr die Entwicklung für den Rest des Jahres? Besonders interessiert mich eure Einschätzung zu den verschiedenen Regionen - Australien, Chile vs. nordamerikanische Minen.

Danke für eure Einschätzungen!


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1 Antwort
Markus Richter
Beiträge: 3
(@aktienphoenix47)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Woche

Hey,

interessantes Thema! Ich bin ja nach längerer Pause erst wieder am Markt aktiv und muss ehrlich sagen, dass ich mit Rohstoff-ETFs bisher bessere Erfahrungen gemacht habe als mit Einzelaktien. Gerade bei so volatilen Sektoren wie Lithium kann sich das Blatt schnell wenden.

Aus meiner Sicht ist die Diversifikation der ETFs tatsächlich ein großer Vorteil - wenn eine Mine Probleme hat oder ein Unternehmen schlechte Zahlen liefert, wird das durch die anderen Positionen abgefedert. Bei Einzelaktien kann dir dagegen schnell mal 20-30% wegbrechen, wenn irgendwelche Förderprobleme oder regulatorische Änderungen kommen.

Was die regionalen Unterschiede angeht, bin ich noch am lernen. Chile und Australien scheinen ja die etablierten Player zu sein, aber die Geopolitik spielt da auch immer mehr rein. Nordamerika könnte durch die ganzen Reshoring-Bestrebungen profitieren, auch wenn die Förderkosten höher sind.

Ich würde an deiner Stelle vielleicht erstmal bei der ETF-Gewichtung bleiben und nur kleinere Positionen in Einzelaktien eingehen - so kriegst du das Beste aus beiden Welten mit.


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