Hi Leute,
bin seit Monaten am Grübeln über Immobilien als Kapitalanlage. Hab 30.000€ auf dem Tagesgeld rumliegen und überlege, ob ich damit den Grundstein für eine Renditeimmobilie legen kann. Bin 29 und verdiene als Angestellter ca. 65k brutto.
Mein Problem: Überall lese ich, dass man mindestens 20-25% Eigenkapital braucht plus Nebenkosten. Das wären bei einer 300k Immobilie schon 75-90k Euro. Da bin ich ja meilenweit von entfernt.
Gibt es realistische Finanzierungsstrategien, mit denen man trotzdem einsteigen kann? Kleinere Objekte unter 200k? Forward-Darlehen? Oder soll ich einfach noch 2-3 Jahre sparen und erst dann anfangen?
Hab auch schon überlegt, ob es Sinn macht erstmal eine selbstgenutzte Immobilie zu kaufen und später zu vermieten, aber da kenne ich mich null aus.
Kann mir jemand aus der Praxis erzählen, wie ihr das gemacht habt? Würde mich über ehrliche Meinungen freuen, auch wenn die heißen "vergiss es erstmal".
Gruß
Thomas
Thomas, ich seh das kritischer als Andreas. 30k sind einfach zu wenig für eine vernünftige Renditeimmobilie. Du brauchst nicht nur das Eigenkapital, sondern auch Reserven für Reparaturen, Mietausfall etc.
Mein Tipp: Investier die 30k erstmal in ETFs und spare parallel weiter für Immobilien. In 3-4 Jahren hast du dann vielleicht 80-100k und kannst richtig einsteigen. Immobilien sind nicht das einzige Investment - diversifizieren ist wichtiger.