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Rohstoff-Beimischung im Depot: Wieviel Prozent ist noch sinnvoll?

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Markus Kowalski
Beiträge: 1
(@kryptosparfuchs7)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Ich schau das Thema mal von ner anderen Seite an: Wenn du wirklich Rohstoff-Exposure willst ohne teure ETFs oder riskante Einzelaktien, könnte man argumentieren dass bestimmte Kryptowährungen oder Token die an Rohstoffpreise gekoppelt sind eine Alternative wären. Nicht für jeden was, aber die Liquidität ist oft deutlich besser als bei Nischen-ETCs und die Einstiegshürde niedrig.

Weiß ich: polarisiert das. Aber die Fixkostenseite ist halt klar – keine Depotgebühren, keine Ausgabeaufschläge, Spreads bei liquiden Assets minimal. Das ist ein echter Kostenvorteil den man nicht einfach ignorieren sollte, auch wenn das Risikoprofil natürlich ganz anders ist.


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Thomas Keller
Beiträge: 1
(@thomas-keller)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Ich hab mich mit dem Thema Seltene Erden Produkte auch schon intensiver beschäftigt, vor allem was die Produktkonstruktion angeht – hab dazu auch mal im Bergbauaktien-Thread was geschrieben.

Mein Eindruck ist ähnlich wie deiner: Viele Produkte in dem Bereich sind von der Kostenstruktur her schlicht unattraktiv. Und was mich noch mehr stört: Die Spreads beim Kauf und Verkauf werden kaum thematisiert. Bei Nischenprodukten mit geringem Handelsvolumen kann allein der Spread schon 1-2% betragen. Das kommt zur TER on top.

Fazit meinerseits: Finger weg von allem was nicht wirklich liquide ist und wo du den Spread nicht kontrollieren kannst.


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Thomas Krüger
Beiträge: 3
(@thomask58)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich würd noch einen anderen Aspekt reinwerfen den keiner bisher erwähnt hat: die Steuerfrage. Rohstoff-ETC auf physische Metalle werden steuerlich anders behandelt als ETFs, und je nach Konstruktion (UCITS oder nicht, swap-basiert oder physisch) kann das beim Verkauf erhebliche Unterschiede machen. Das wird in den meisten Ratgebern komplett ignoriert oder mit einem Halbsatz abgehakt.

Ich habe mal ein Produkt analysiert das auf den ersten Blick günstig aussah – TER 0,35%, großer Anbieter – und erst bei näherer Betrachtung festgestellt, dass die steuerliche Behandlung dazu führen kann dass Gewinne nicht unter die Teilfreistellung fallen. Je nach Haltedauer und Gewinnhöhe macht das einen signifikanten Unterschied zur versprochenen Rendite.

Also: Bevor man irgendetwas kauft, Steuerblatt genau lesen. Klingt banal, ist es aber oft nicht.


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Werner Schmidt
Beiträge: 1
(@werner-schmidt)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Ich bin da ehrlich gesagt etwas anderer Meinung als die Vorredner. Ich hab mich als frischgebackener Rentner auch gefragt, ob Rohstoffe was für mein Depot wären – und mir dann letztlich dagegen entschieden, aber aus einem anderen Grund als du vielleicht denkst.

Mir war das Thema einfach zu undurchsichtig. Nicht weil es schlecht wäre, sondern weil ich nicht tief genug drin bin um gute von schlechten Produkten zu unterscheiden. Und wenn man das nicht kann, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man am Ende ein teures Produkt mit schlechten Konditionen hält.

Bei mir läuft deswegen alles über einfache ETFs, wie ich auch im Robo-Advisor Thread mal geschrieben hab. Ob das optimal ist? Vielleicht nicht. Aber ich schlaf gut dabei.


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