Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade intensiver mit dem Thema Pflegeversicherung als Zusatz zur gesetzlichen Pflege. Bin 45, technischer Hintergrund, investiere seit Jahren in ETFs und Einzelaktien – aber beim Thema Vorsorgeversicherungen tue ich mich ehrlich gesagt schwer, weil mir der Mehrwert oft nicht klar genug quantifizierbar ist.
Konkret: Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt ja maximal bis Pflegegrad 5 einen bestimmten Betrag, aber die Lücke zu den tatsächlichen Heimkosten ist bekannt riesig. Ich habe gelesen, dass es je nach Region mittlerweile 2.500-4.000 Euro monatlich Eigenanteil sein können. Das macht mir schon zu denken.
Andererseits: Mit einem gut aufgestellten ETF-Depot und konsequentem Sparen könnte man diese Lücke theoretisch auch selbst abdecken – wenn man alt genug wird, um davon zu profitieren. Mein Gedanke ist immer: Kann ich das Geld für die Prämien nicht effizienter anlegen?
Was ich auch nicht einschätzen kann: Wie entwickeln sich die Prämien im Alter? Gibt es da wie bei der PKV Beitragsexplosionen, die man anfangs nicht einkalkuliert?
Hat jemand von euch das konkret durchgerechnet oder eigene Erfahrungen? Würde mich interessieren, wie ihr das bewertet – besonders im Vergleich zum reinen Kapitalmarkt-Ansatz.
Danke schon mal!