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Pflegeversicherung: Staatlich oder privat aufstocken?

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Markus Richter
Beiträge: 23
Themenstarter
(@aktienphoenix47)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#74]

Hallo zusammen, ich bin jetzt 15 Jahre raus aus dem aktiven Sparen und Investieren gewesen und versuche gerade, wieder reinzukommen. Aber jetzt stellt sich mir eine Frage, die weniger mit Aktien zu tun hat: Wie sieht es eigentlich mit der Pflegeversicherung aus?

Ich habe derzeit nur die gesetzliche Versicherung und höre überall, dass die im Alter nicht mehr reicht. Überall werden mir private Pflegezusatzversicherungen angedreht, aber ich finde das irgendwie suspekt. Bevor ich wieder anfange, Geld in ETFs zu stecken, sollte ich vielleicht erst meine Vorsorge klären?

Wie geht ihr das an? Lohnt sich eine private Aufstockung wirklich oder ist das wieder so ein Versicherungsprodukt, das nur den Vermittler reich macht? Gibt es irgendwelche Strategien, wie man das sinnvoll kombiniert, ohne reingelegt zu werden? Für mich als Comeback-Investor ist das ganz neues Terrain.


5 Antworten
Renate K.
Beiträge: 6
(@renate_1978)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Markus, ich verstehe die Skepsis. Aber: Die Versicherungsbranche verspricht dir hier tatsächlich etwas, das der Staat nicht leistet. Mit meinen Jahren Erfahrung kann ich dir sagen, dass die private Pflegezusatzversicherung – wenn du jung genug einsteigst – tatsächlich sinnvoll sein kann. Die Beitragssätze steigen mit dem Alter massiv. Ein paar Details: Testurteile von Stiftung Warentest anschauen (nicht die Makler-Empfehlung), Versicherungsbedingungen vergleichen, und: Nicht jeder braucht die Vollkasko-Variante. Eine gute Kompromiss-Police mit moderatem Beitrag kann Sinn machen.


Antwort
Andreas W.
Beiträge: 29
(@andreas-weber)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Ich würde hier deutlich warnen: Viele dieser Zusatzversicherungen sind heftig überteuert. Die Leistung ist oft gering im Vergleich zu dem, was du zahlst. Besser: Einen soliden Notgroschen in ETFs aufbauen und gleichzeitig prüfen, ob eine sehr schlichte Zusatzversicherung Sinn macht – aber nicht aus Angst, sondern nur wenn die Rechnung aufgeht. Und: Nicht von Vermittlern unter Druck setzen lassen!


Antwort
Markus H.
Beiträge: 2
(@markus_h79)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Das ist ja typisch: Statt wirklich zu erklären, wie es funktioniert, wird direkt eine teure Police verkauft. Ich würde dir empfehlen, erst mal die Zahlen zu checken. Wie hoch ist die Eigenleistung wirklich im Pflegefall? Und: Wie viel müsstest du monatlich in eine private Zusatzversicherung zahlen? Manchmal ist die Quote so unrentabel, dass du das Geld besser selbst anlegst. Aber Vorsicht: Wenn du die Versicherung später brauchst und schon älter bist, ist es zu spät zum Sparen.


Antwort
Andreas Mueller
Beiträge: 20
(@skeptikfinanz47)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Zu spät einsteigen ist teuer, zu früh einsteigen auch. Die Versicherungsbranche baut viel Druck auf, aber die Wahrheit ist: Du brauchst eine Strategie, nicht eine Reaktion auf Verkaufsgesprächs. Mein Tipp: Staatliche Förderung prüfen (Pflege-Bahr oder Förderungen über den Arbeitgeber), dann erst ne gute, günstge Police, nicht die teuerste.


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