Hallo zusammen, ich bin Stefan und nach etwa 10 Jahren Pause möchte ich mich wieder intensiver mit meinen Finanzen auseinandersetzen. Dabei bin ich auf die Frage gestoßen, ob ich eine private Pflegezusatzversicherung abschließen sollte oder ob ich besser darauf verzichte und das Geld in moderne digitale Sparformen wie ETF-Sparpläne fließen lasse.
Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt ja bekanntlich nur einen Teil der Kosten ab – das ist mir bewusst. Aber ich frage mich: Macht es mit 45 Jahren noch Sinn, eine Zusatzversicherung abzuschließen, oder bin ich da schon wieder zu alt für annehmbare Prämien? Ich interessiere mich für automatisierte Lösungen und habe gehört, dass es auch FinTech-Apps gibt, die Versicherungsvergleiche digital durchführen. Wie vertrauenswürdig sind diese eigentlich?
Wie würdet ihr die Kosten für eine Pflegezusatzversicherung gegen alternative Sparstrategien abwägen? Gibt es da neuere Ansätze, die ich nicht auf dem Radar habe?
Stefan, ich beschäftige mich hier im Forum ja regelmäßig mit Vorsorgestrategien für später – und die Pflege ist tatsächlich ein wichtiges Thema. Mit 45 bist du in einem guten Fenster, um noch verhältnismäßig günstig reinzukommen. Meine Erfahrung mit ETFs und Dividendentiteln zeigt: Selbst wenn du parallel einen ETF-Sparplan aufbaust, ersetzt dieser nicht die Sicherheit einer Pflegezusatzversicherung. Die Rendite ist unsicher, aber die Pflegekosten sind es nicht – die werden mit Sicherheit steigen. Vielleicht eine Kombination: Kleine Pflegezusatzversicherung + ETF-Sparplan?
Das ist ne gute Frage, aber ich bin ehrlich gesagt bei dem Thema noch nicht so firm. Ich versuche ja gerade, von Null aus Vermögen aufzubauen und da war Pflegezusatzversicherung bisher nicht auf meiner Liste. Aber interessieren würde es mich schon – lieber jetzt mit 45 absichern als später damit anfangen, oder?