Hallo zusammen,
ich beschäftige mich schon länger mit dem Gedanken, eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen. Hab ca. 30.000€ auf der hohen Kante und verdiene ganz ordentlich (4.200€ netto). Aber bei den aktuellen Preisen und Zinsen frag ich mich ehrlich gesagt, ob das überhaupt noch Sinn macht.
Die Banken erzählen einem ja viel, aber die wollen ja auch verkaufen. Was ich wissen möchte: Welche Finanzierungsstrategien funktionieren denn wirklich bei so wenig Eigenkapital? Vollfinanzierung? Oder lieber noch sparen bis ich mehr EK hab?
Hab auch gelesen, dass manche mehrere kleine Kredite kombinieren oder über Bausparer gehen. Klingt alles ziemlich kompliziert für mich. Und dann ist da noch die Frage: lohnt sich das bei den Zinsen überhaupt noch oder fahr ich mit ETFs besser?
Jetzt im Frühjahr denk ich sowieso mehr über solche längerfristigen Sachen nach. Aber bevor ich zur Bank renne und mir irgendwas andrehen lasse, würd ich gern eure ehrliche Meinung hören. Hat jemand Erfahrung mit sowas gemacht?
Muss T.Hoffmann widersprechen - warten ist nicht immer die beste Strategie! Hab selbst 2023 mit ähnlich wenig EK angefangen und es läuft.
Du kannst z.B. KfW-Förderung mitnehmen bei energetischen Sanierungen. Oder über Erbengemeinschaften/Versteigerungen günstiger reinkommen. Manchmal verkaufen auch Leute unter Wert wenn sie schnell Liquidität brauchen.
Bei Vollfinanzierung musst halt schauen dass die Miete min. 70-80% der Rate deckt. Und immer Puffer für Reparaturen einkalkulieren - gerade jetzt im Frühjahr sieht man ja was über Winter alles kaputt gegangen ist.