Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade intensiver mit meinem Depot-Aufbau und komme nicht so richtig zu einer Entscheidung. Aktuell überlege ich, ob ich einfach einen FTSE All-World oder MSCI ACWI nehme und damit fertig bin – oder ob es sinnvoller wäre, selbst in einzelne Regionen-ETFs aufzuteilen.
Hintergrund: Ich spare seit gut zwei Jahren monatlich 300 Euro in einen MSCI World, hab aber das Gefühl, dass mir Emerging Markets und Small Caps komplett fehlen. Gleichzeitig lese ich immer wieder, dass man mit einem einzigen All-World ETF eigentlich alles abgedeckt hat und es keine Überschneidungsprobleme gibt.
Wenn ich selbst aufteile, hätte ich mehr Kontrolle – zum Beispiel EM stärker gewichten als es ein All-World tut. Aber dann hab ich plötzlich 4-5 Positionen, muss Rebalancing selbst machen und muss aufpassen, dass sich die Regionen nicht überschneiden.
Mein Zeithorizont ist lang (mind. 20 Jahre), ich will das möglichst simpel halten, aber nicht das Gefühl haben, irgendwas zu verschenken.
Ist die Selbst-Diversifizierung wirklich besser, oder bilde ich mir das nur ein? Habt ihr Erfahrungen damit, wo der Unterschied in der Praxis wirklich spürbar wurde?
Danke schon mal,
Stefan