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DCA bei Einzelaktien - auch bei Tech-Werten wie ASML oder Microsoft sinnvoll?

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Stefan Weber
Beiträge: 1
Themenstarter
(@s-weber49)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Tagen
[#90]

Hallo zusammen,

bisher hab ich mich mit meinem ETF-Sparplan auf den MSCI World eigentlich ganz gut gefühlt. Aber jetzt im Sommer, wo ich wegen der Klimaanlage mehr über Energieeffizienz nachgedacht habe, bin ich auch auf Halbleiter-Aktien gestoßen. ASML zum Beispiel oder auch Microsoft wegen der KI-Chips.

Meine Frage: Funktioniert Dollar-Cost-Averaging auch bei Einzelaktien vernünftig? Bei ETFs ist ja klar - die Diversifikation gleicht Schwankungen aus. Aber bei einer Einzelaktie? Da kann der Kurs ja mal 20-30% abrutschen wenn schlechte News kommen.

Würde vielleicht 100-200€ im Monat in 2-3 Einzelwerte stecken, zusätzlich zum bestehenden ETF-Sparplan. Als Ingenieur denke ich mir, technisch innovative Unternehmen sollten langfristig gut laufen. Aber ist das naiv?

Hat jemand Erfahrung mit DCA bei Einzelaktien? Oder sollte ich lieber bei meinen ETFs bleiben und höchstens mal einen Sektor-ETF dazunehmen?

Viele Grüße,
Stefan


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1 Antwort
Andreas Mueller
Beiträge: 5
(@andreas-mueller)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hi Stefan,

als jemand der in der Finanzberatung tätig ist, kann ich dir aus der Praxis sagen: DCA bei Einzelaktien ist definitiv riskanter als bei ETFs, aber nicht grundsätzlich schlecht.

Ich hab schon Mandanten erlebt, die damit sehr gut gefahren sind - gerade bei qualitativ hochwertigen Unternehmen wie Microsoft oder ASML. Der Vorteil ist, dass du bei Kursrückgängen automatisch mehr Anteile kaufst. Bei soliden Tech-Werten kann das langfristig aufgehen.

ABER - und das ist wichtig - du musst dir bewusst sein, dass einzelne Aktien deutlich volatiler sind. Hab schon Kunden gesehen, die bei einem einzigen Quartalsbericht 40% Verlust hatten. Bei einem ETF passiert das so nicht.

Dein Ansatz mit 100-200€ zusätzlich zum ETF-Sparplan ist aber vernünftig. Als Beimischung und mit deinem technischen Hintergrund kann das durchaus Sinn machen. Nur nicht zu viel Gewicht drauflegen - maximal 10-20% vom Gesamtportfolio würde ich empfehlen.

Alternative wäre wirklich ein Technologie-ETF, da hast du die Innovation aber trotzdem etwas gestreut.

Grüße
Andreas


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