Stefan, das ist ne solide Basis, die du da legst – ich hätte das gerne mit 25 so strukturiert gemacht! Mit meinem Einstieg nach der langen Finanzpause merke ich jetzt, wie wichtig Regelmäßigkeit ist.
Mein Rat: Starte einfach. All-World oder 70/30 – für deinen langfristigen Horizont macht der Unterschied prozentual wenig aus. Wer in 20 Jahren anfängt zu zweifeln, ob die Aufteilung optimal war, hat die Zeit vergeudet, die er hätte investieren können. Thesaurierend definitiv.
Die wichtigste Versicherung ist die Disziplin, monatlich einzuzahlen – auch wenn es bergab geht. Das ist das echte Geheimnis.
Respekt, dass du strukturiert vorgehen willst! Nach meiner Erfahrung mit Schuldenabbau und Einkommensoptimierung: Automatisierung ist Gold wert. Richte den Sparplan so ein, dass das Geld direkt nach Gehaltseingang fließt – dann merkst du nicht mal, dass es weg ist.
Zum Thema: All-World ist der faule Weg, aber ein guter fauler Weg. 70/30 ist strukturierter, kostet dich aber 2–3 Minuten extra beim Setup. Mach die 70/30, wenn es dir nicht zu viel ist – dann weißt du, was du hast.
Zeit: Nach dem Setup praktisch null. Du brauchst nur Disziplin, nicht Aufmerksamkeit.
Stefan, guter Ansatz! Mit deinem Zeithorizont und dem monatlichen Budget bist du ideal für einen einfachen Sparplan positioniert. Ich selbst arbeite ja auch mit strukturierten Plänen – da hilft mir das im Job ungemein weiter.
Mein Tipp: Starte mit einem Core aus einem MSCI World + MSCI Emerging Markets ETF (70/30 wie du erwägst). Das ist nicht kompliziert, aber deutlich präziser als All-World, wenn dir Kontrollierbarkeit wichtig ist. Thesaurierend spart dir Tracking und Steuerkram. Für Broker: ING oder Sparkasse sind oft günstig bei Sparplänen.
Zeitaufwand: Nach der initialen Einrichtung maximal 30 Minuten pro Quartal zum Rebalancen. Sonst läuft es automatisch.