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Wenig Zeit für Geldanlage: selbst machen oder abgeben?

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Gerhard K.
Beiträge: 9
Themenstarter
(@gerhard_k79)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#205]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich zwar schon länger mit Finanzthemen, aber eher aus der praktischen Ecke rund um Prepaid-Kreditkarten, Kreditkarten-Vergleiche und Online-Banking. Bei Geldanlage selbst bin ich nicht wirklich tief drin. Jetzt frage ich mich im Herbst aber ernsthaft, wie ich das Thema vernünftig angehe, ohne mich jede Woche stundenlang damit zu beschäftigen.

Ich habe neben dem Alltag einfach wenig Lust auf dauerndes Nachlesen, Vergleichen und Kontrollieren. Gleichzeitig will ich auch nicht alles aus der Hand geben und am Ende für irgendeine Verwaltung unnötig Gebühren zahlen. Genau da hänge ich gerade: lieber ein möglichst simples DIY-Setup, das man einmal sauber aufsetzt und dann laufen lässt? Oder doch lieber einen Profi bzw. eine gemanagte Lösung, weil ich mich selbst zu selten darum kümmern würde?

Mich interessiert vor allem die Praxis: Wie viel Zeit braucht ein DIY-Ansatz im Alltag wirklich, wenn man es einfach halten will? Und ab wann ist ein Profi aus eurer Sicht sinnvoll, weil man sonst eher aus Bequemlichkeit Fehler macht? Ich suche keine Hochglanz-Lösung, sondern etwas, das auch langfristig zu einem normalen Alltag passt.

Würde mich über ehrliche Erfahrungen freuen.


1 Antwort
Martin Schröder
Beiträge: 8
(@vorsorgepro38)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Ich sehe das etwas anders. Wenn man wenig Zeit hat, ist ein sauber aufgesetzter, breit gestreuter Ansatz oft besser als ständig nach einer Profi-Lösung zu suchen, die am Ende auch nur Kosten produziert. Gerade wer im Alltag schon genug um die Ohren hat, sollte nicht glauben, dass mehr Betreuung automatisch mehr Rendite bringt.

Ich hatte dazu kürzlich in einem anderen Thread schon etwas geschrieben, als es um Tagesgeld-Zinsen fallen – wann macht Festgeld-Leiter Sinn? ging: Für mich ist das Wichtigste die Struktur. Wenn die einmal steht, ist der Zeitaufwand überschaubar. Bei Immobilien denke ich ähnlich – gute Planung am Anfang spart später viel Aufwand. Hier wäre ich also eher Team DIY, aber nur in der simplen Variante und nicht mit dauerndem Umschichten.


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