Hallo zusammen,
ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit der Frage, ob ein Robo-Advisor für mich als Pensionär sinnvoll sein könnte. Meine Situation: Ich habe ein Portfolio aus ETFs und einigen Dividendenwerten, die ich selbst zusammengestellt habe. Das funktioniert gut, aber im Sommer merke ich doch, dass mir die tägliche Betreuung manchmal lästig wird – Rebalancing, Steuerverwaltung, all diese Kleinigkeiten.
Ich habe mir ein paar Anbieter angeschaut. Die Gebühren liegen meist zwischen 0,5% und 1% p.a., dazu kommen noch ETF-Kosten. Mein jetziges Portfolio kostet mich kaum etwas. Ich frage mich: Zahle ich da nur für Komfort, oder bekomme ich echten Mehrwert?
Besonders interessiert mich die Frage für nachhaltige Geldanlage. Einige Robo-Advisor haben ESG-fokussierte Portfolios. Lohnt sich das für meine Enkel, oder spare ich lieber mit günstigen All-World-ETFs?
Wer hat Erfahrungen gemacht? Welche versteckten Vorteile übersehe ich vielleicht?
Danke für eure Gedanken!