Moin zusammen,
ich bin seit 20 Jahren selbstständig im Handwerk und habe gelernt, dass jeder Euro zählt – Einnahmen sind schließlich nicht garantiert. Aktuell sammle ich monatlich etwas Geld zur Geldanlage, und mir werden überall die Robo-Advisor angepriesen. Das Problem: Viele berechnen 0,5–1,0 % Verwaltungsgebühr pro Jahr, und die Algorithmen sollen automatisch rebalancieren.
Meine Frage ist eigentlich ganz praktisch: Ich könnte mir selbst einen ETF-Sparplan zusammenstellen (MSCI World + EM, zum Beispiel) und halte diesen ganz manuell über die Jahre. Rebalancing würde ich einfach mal pro Jahr checken, wenn sowieso eine neue Rate rein geht. Warum sollte ich dann 0,5 % pro Jahr für Automatisierung zahlen?
Ist das Rebalancing wirklich so kompliziert, dass es die Gebühr rechtfertigt? Oder bin ich als Handwerker mit zeitlich begrenzt Kapazität gerade der ideale Kunde für einen Robo-Advisor, und ich sehe das falsch?