Hallo zusammen,
ich stehe derzeit vor einer wichtigen Entscheidung und würde gerne von eurer Erfahrung profitieren. Nach 20 Jahren in der Bankbranche habe ich mein Depot bisher sehr konservativ aufgebaut – hauptsächlich Staatsanleihen und einige Blue-Chip-Aktien. Jetzt, mit 58 Jahren und Blick auf die Rente in etwa 10 Jahren, stelle ich mir die Frage: Sollte ich mein Portfolio neu strukturieren und mehr auf breit gestreute ETFs umsteigen?
Mein jetziges Setup:
- Ca. 380.000€ Vermögen
- Etwa 60% Anleihen, 40% Einzelaktien (DAX, wenig international)
- Sehr zeitaufwändig zu pflegen, nervös bei Volatilität
Meine Überlegung: Ein Übergang zu einem 60/40-ETF-Portfolio (Aktien-ETF / Anleihen-ETF) könnte mir helfen, automatisiert zu sparen und gleichzeitig Renditechancen nicht zu verschenken. Aber ist der Umstieg in meinem Alter noch sinnvoll? Gibt es Timing-Fragen, die ich beachten sollte?
Freue mich auf eure Gedanken.