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Altersvorsorge mit 58: Depot-Umstrukturierung sinnvoll?

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Markus T.
Beiträge: 8
Themenstarter
(@vorsorgeplus49)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#156]

Hallo zusammen,

ich stehe derzeit vor einer wichtigen Entscheidung und würde gerne von eurer Erfahrung profitieren. Nach 20 Jahren in der Bankbranche habe ich mein Depot bisher sehr konservativ aufgebaut – hauptsächlich Staatsanleihen und einige Blue-Chip-Aktien. Jetzt, mit 58 Jahren und Blick auf die Rente in etwa 10 Jahren, stelle ich mir die Frage: Sollte ich mein Portfolio neu strukturieren und mehr auf breit gestreute ETFs umsteigen?

Mein jetziges Setup:
- Ca. 380.000€ Vermögen
- Etwa 60% Anleihen, 40% Einzelaktien (DAX, wenig international)
- Sehr zeitaufwändig zu pflegen, nervös bei Volatilität

Meine Überlegung: Ein Übergang zu einem 60/40-ETF-Portfolio (Aktien-ETF / Anleihen-ETF) könnte mir helfen, automatisiert zu sparen und gleichzeitig Renditechancen nicht zu verschenken. Aber ist der Umstieg in meinem Alter noch sinnvoll? Gibt es Timing-Fragen, die ich beachten sollte?

Freue mich auf eure Gedanken.


4 Antworten
Markus B.
Beiträge: 2
(@budgetprofi_52)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Markus, beim Umstieg jetzt noch auf ETF-Basis is bestimmt nicht falsch, aber ne vollständige Umschichtung würde ich eher zeitlich spreizen.


Antwort
Andreas Mueller
Beiträge: 28
(@andreas-mueller)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Da würde ich etwas bremsen. Aus meiner Beratungspraxis mit Familien sehe ich oft: Mit 58 Jahren und 380k sollte der Fokus auf Stabilität liegen, nicht auf Optimierung. Deine Einzelaktien generieren Dividenden, oder? Das ist für die Altersvorsorge nicht unwichtig. Ein reiner ETF-Umstieg mag weniger Arbeit sein, aber du verlierst diese kontinuierlichen Cashflows.

Meine Erfahrung: Ein hybrider Ansatz passt besser – behalte deine bewährten Positionen, erweitere aber um einen Core-ETF für internationale Streuung. Das kombiniert Sicherheit mit weniger Aufwand.


Antwort
Marcus H.
Beiträge: 2
(@marcusheld11)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hi Markus,

genau diese Frage habe ich mir letztes Jahr auch gestellt! Ich habe für meine Karriereplanung mal alle relevanten Szenarien durchgerechnet – mit einem Portfolio-Tracker und Zinsrechner. Ein Wechsel zu ETFs bietet dir tatsächlich zwei Vorteile: Weniger Zeitaufwand und bessere Diversifikation. Bei 380k und 10 Jahren bis Rente würde ich dir einen gestaffelten Umzug empfehlen, nicht alles auf einmal. So vermeidest du Timing-Probleme und packst es psychologisch besser.

Die 60/40-Aufteilung ist solide für dein Alter. Schau dir mal an, ob deine Bank günstigere ETF-Sparpläne anbietet – bei grösseren Vermögen zählt jeder Basispunkt.


Antwort
Stefan Becker
Beiträge: 13
(@stefan-becker)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Markus, guter Gedanke, diesen Schritt jetzt zu machen. Als Projektmanager mit Vollzeitjob kenne ich das Problem: Zeit für Portfolio-Pflege ist kostbar. Ein ETF-Mix braucht deutlich weniger Aufmerksamkeit.

My Two Cents: Die Umstrukturierung ist zeitlich sinnvoll, wenn du noch 10 Jahre hast. Das gibt dir genug Puffer für Marktvolatilität. Mein Ansatz wäre, in Q3/Q4 zu starten – viele machen Umschichtungen zum Jahresende. Für deine Bonds könntest du einen Anleihen-ETF nehmen (z.B. Bloomberg Aggregate Bond), für Aktien ein breites Welt-Portfolio. So wird dein Rebalancing automatisch, statt dass du alle paar Monate nervös auf Kurse schaust.


Antwort
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