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Dollar-Cost-Averaging bei Einzelaktien - macht das überhaupt Sinn?

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Petra M.
Beiträge: 4
Themenstarter
(@petra-muelln)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#69]

Hi zusammen,

ich beschäftige mich gerade mit der Frage, ob Dollar-Cost-Averaging auch bei Einzelaktien funktioniert. Bei ETFs ist das ja Standard - jeden Monat 500€ rein und gut ist. Aber bei Einzelaktien bin ich unsicher.

Meine Überlegung: Ich würde gerne monatlich 200€ in Apple und 200€ in Microsoft investieren, anstatt größere Beträge auf einmal. So könnte ich theoretisch Schwankungen ausgleichen und muss nicht den "perfekten" Einstiegszeitpunkt treffen.

Aber ist das bei Einzelaktien überhaupt sinnvoll? Ich meine, bei einem ETF kaufe ich ja quasi hunderte Aktien auf einmal, da macht der Durchschnittskosteneffekt mehr Sinn. Bei nur zwei Aktien könnte es doch sein, dass ich einfach über Monate hinweg überteuert kaufe, wenn die gerade in einem Abwärtstrend sind?

Hat jemand von euch Erfahrung mit DCA bei Einzelaktien? Oder sollte ich lieber größere Summen sammeln und dann zu "günstigen" Zeitpunkten kaufen? Wobei die zu erkennen ist ja auch nicht gerade einfach...

Danke für eure Meinungen!


3 Antworten
Marco Kellner
Beiträge: 7
(@marco_87)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Mach ich schon seit 3 Jahren so mit verschiedenen Einzelaktien. Funktioniert super! Hab monatlich je 150€ in ASML, Nvidia und noch 2 andere Tech-Werte laufen.

Der große Vorteil: Du denkst nicht mehr über den Einstiegszeitpunkt nach. Einfach stur durchziehen. Klar, manchmal kaufst du teuer, aber manchmal auch billig. Langfristig gleicht sich das aus.

Bei nur 2 Aktien würd ich aber aufpassen. Bisschen mehr Streuung wär schon gut.


Antwort
Frank Hoffmann
Beiträge: 12
(@frankhoffmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

DCA funktioniert grundsätzlich auch bei Einzelaktien, Petra. Das Prinzip bleibt ja dasselbe - du kaufst regelmäßig, unabhängig vom Kurs. Bei volatilen Einzelwerten kann das sogar noch sinnvoller sein als bei ETFs.

Der entscheidende Punkt ist aber die Aktienauswahl. Apple und Microsoft sind solide Werte, aber du konzentrierst dich auf nur zwei Positionen. Das erhöht dein Risiko deutlich. Was wenn einer der beiden Konzerne in eine Krise gerät?

Wie ich neulich schon mal geschrieben hab, ist Diversifikation das A und O. Vielleicht wäre ein Mix aus 4-5 verschiedenen Aktien aus unterschiedlichen Sektoren besser? Dann macht DCA auch mehr Sinn, weil sich die Schwankungen etwas ausgleichen.


Antwort
Michael Krause
Beiträge: 11
(@michael91)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Also ich sehe das kritisch. DCA macht bei ETFs Sinn, weil du da automatisch diversifiziert bist. Bei Einzelaktien hast du aber ein viel höheres Klumpenrisiko.

Stell dir vor, du sparst 2 Jahre lang schön brav in diese beiden Aktien und dann kommt ein Crash im Tech-Sektor. Dann sind beide Positionen gleichzeitig im Minus. Bei einem ETF wären wenigstens andere Sektoren dabei, die das abfedern könnten.

Wenn schon Einzelaktien, dann würde ich eher größere Beträge sammeln und bei wirklich attraktiven Bewertungen zuschlagen. So kannst du wenigstens versuchen, günstige Einstiege zu erwischen.


Antwort
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