Moin zusammen,
sitze gerade bei dem schönen Wetter auf der Terrasse und grübel über meine Anlagestrategie nach. Aktuell hab ich 85% meines Portfolios in MSCI World/EM ETFs (70/15 Aufteilung) und überlege, ob ich die restlichen 15% für gezieltes Stock-Picking nutzen soll.
Meine Überlegung: Mit den ETFs hab ich die breite Diversifikation, aber gleichzeitig könnte ich mit ein paar handverlesenen Einzelaktien versuchen, etwas Alpha zu generieren. Denke da an Unternehmen, die ich gut kenne und deren Geschäftsmodell ich verstehe - sowas wie Microsoft, ASML oder auch deutsche Werte wie SAP.
Bisher war ich immer strikter ETF-Only-Anleger, aber nachdem ich die letzten Monate mehr über Unternehmensbewertung gelesen hab, reizt es mich schon. Andererseits weiß ich auch, dass statistisch gesehen die meisten Privatanleger mit Stock-Picking schlechter abschneiden als der Markt.
Wie seht ihr das? Ist ein kleiner Einzelaktien-Anteil als "Satellitenstrategie" vertretbar oder sollte ich bei der langweiligen aber bewährten ETF-Strategie bleiben? Falls ihr selbst Stock-Picking betreibt - wie groß ist euer Anteil?
Danke für eure Einschätzungen!