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Immobilienkredit 2026: Variabel oder fix – wie treffe ich die Entscheidung?

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Markus Richter
Beiträge: 8
Themenstarter
(@anlageprofi38)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#35]

Hallo zusammen,

ich stehe gerade vor der Entscheidung bei meiner Baufinanzierung und komme einfach nicht zu einem klaren Ergebnis. Konkret geht es um ein Darlehen über ca. 280.000 EUR für eine Bestandsimmobilie.

Die Bank hat mir zwei Optionen angeboten:
1. Fester Zins auf 15 Jahre bei 3,45% effektiv
2. Variabler Zins, aktuell bei 2,90% (an EURIBOR gekoppelt, Anpassung quartalsweise)

Ich beschäftige mich schon eine Weile mit Finanzthemen und weiß, dass die EZB in den letzten Quartalen vorsichtig war. Manche Analysten erwarten mittelfristig weiter sinkende Leitzinsen, andere sehen das Risiko einer neuen Inflationswelle. Ich will mich nicht auf Kaffeesatzleserei einlassen, aber irgendeine fundierte Entscheidungsgrundlage brauche ich schon.

Folgende Punkte beschäftigen mich besonders:
- Ab wann "lohnt" sich der variable Zins wirklich gegenüber dem festen?
- Wie berechne ich den Break-Even-Punkt, also wann der variable teurer wird als der feste?
- Gibt es Mischmodelle (z.B. Split-Finanzierung), die in meiner Situation sinnvoll sein könnten?
- Welche konkreten Marktindikatoren sollte ich im Blick haben?

Ich plane gerade auch noch eine Klimaanlage einzubauen (Sommer macht die Entscheidung nicht leichter...), das beeinflusst meine kurzfristige Liquidität etwas. Aber langfristig geht es mir hier wirklich um die optimale Zinsstruktur.

Würde mich freuen über eure Einschätzungen – gerne auch kritisch.


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