Hallo zusammen,
ich bin viel unterwegs für meine Projekte und merke langsam, dass sich meine Versicherungen stapeln. Ich habe eine BU-Versicherung, eine Haftpflicht, die Standard-Krankenversicherung und gerade erst eine Unfallversicherung abgeschlossen. Dazu kommt eine alte Lebensversicherung von meinem Vater, die ich eigentlich nicht kündigen wollte.
Meine Frage: Wie viele Vorsorgeversicherungen sind eigentlich sinnvoll? Gibt es da ein System, um die richtig zu kombinieren? Ich will nicht paranoid sein, aber als jemand, der ständig zwischen Kundenstandorten pendelt und manchmal auch international unterwegs ist, möchte ich gut abgesichert sein. Gleichzeitig finde ich es blöd, doppelte Leistungen zu zahlen oder Versicherungen zu haben, die sich überschneiden.
Wie geht ihr da vor? Habt ihr eine Strategie, wie ihr eure Versicherungen aufgebaut habt?
Danke schonmal!
Das kenne ich gut aus meinem Neustart – man tappt schnell in die Falle, zu viel zu versichern. Ich würde sagen, weniger ist mehr. Kern-Versicherungen sind: BU, Haftpflicht, Krankenversicherung. Alles andere musst du einzeln rechtfertigen. Bei deinen Geschäftsreisen könnte eine Unfallversicherung noch sinnvoll sein, aber schauen, ob die BU das nicht schon teilweise abdeckt. Die alte Lebensversicherung würde ich analysieren – vielleicht zu besseren Konditionen wechseln oder halt beitragsfrei stellen und in andere Altersvorsorge investieren?
Marco, das sehe ich beruflich häufig: Viele Menschen versichern sich zu Tode und zahlen am Ende für redundante Leistungen. Mein Ansatz ist immer systematisch – zuerst klären, welche Risiken existenziell gefährlich sind (Einkommensausfall durch Berufsunfähigkeit, Haftung, Invalidität), dann die Basisabsicherung legen, danach nur noch gezielt ergänzen.
Deine BU ist wertvoll, die Haftpflicht ist essentiell. Bei der alten Lebensversicherung: Wenn sie vor 2005 abgeschlossen wurde und gute Garantien hat, manchmal lohnt sich das Halten. Aber wenn's nur eine durchschnittliche Rendite mit hohen Kosten ist, eher reduzieren und das Geld in ETF-Sparplan fließen lassen.
Wichtig: Beim nächsten Jobwechsel die Versicherungen neu durchleuchten – nicht einfach mitziehen.
Hi Marco, das ist eine gute Frage. Ich kann da aus meiner Erfahrung sagen: Nicht alles, was angeboten wird, ist sinnvoll. Wichtig ist, dass du keine Doppelungen hast und dass jede Versicherung einen echten Zweck erfüllt. BU ist super, Haftpflicht ist Pflicht, und die alte Lebensversicherung würde ich mir genau anschauen – wenn sie schlecht verzinst ist und hohe Kosten hat, könnte man das Geld besser anlegen. Bei mir läufts ähnlich: Strukturierter Aufbau spart am Ende mehr, als wild rumzuversichern. Würde vorschlagen, du machst ne Liste mit deinen Risiken und schaust, ob jede Police die abdeckt.