Hallo zusammen,
ich bin jetzt seit ein paar Jahren im Ruhestand und beschäftige mich natürlich intensiver mit meiner Finanzplanung für die kommenden Jahre. Nach all den Jahren hier im Forum mit Girokonten und Online-Banking-Vergleichen für Senioren merke ich, dass ich ein echtes Loch in meiner Vorsorge habe: die Pflegeversicherung.
Meine gesetzliche Pflegeversicherung deckt ja bekanntlich nur einen kleinen Teil ab – das hab ich mittlerweile verstanden. Jetzt die Frage: Soll ich mit 68 Jahren noch eine private Pflegezusatzversicherung abschließen, oder ist das zu spät und zu teuer? Oder reicht es, ein paar Ersparnisse zur Seite zu legen, um später selbst zuzahlen?
Ich möchte ehrlich wissen: Was ist realistisch für jemanden in meiner Situation? Gibt es auch Unterschiede zwischen Pflegetagegeld-, Pflegerente- und Kostenerstattungstarife, oder ist das alles letztendlich ähnlich?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Werner
Werner, interessante Frage. Ich analysiere gerne solche Szenarien technisch – die meisten Apps und Versicherungsrechner funktionieren für deinen Fall aber kaum, weil sie junge Zielgruppen voraussetzen. Ich würd dir empfehlen, einen echten Versicherungsmakler zu konsultieren, nicht die Standard-Rechner. Der kann dir individuell durchrechnen, ob Tarif X oder Y noch wirtschaftlich sinnvoll ist.
Werner, willkommen zurück im Thema! Ich hab ja gerade mein Vermögen neu strukturiert und beschäftige mich ebenfalls mit solchen Lücken.
Honest gesprochen: Mit 68 ist der beste Zeitpunkt vorbei, aber es gibt noch Optionen. Wenn dein Gesundheitszustand okay ist, könnten noch bestimmte Tarife passen. Die Kostenerstattung ist oft teurer, dafür flexibler – das sollte man vergleichen. Alternativ: Systematisch einen Pflege-Notfallfonds aufbauen und das Rest-Risiko akzeptieren. Ich bin da pragmatisch: vollständiger Schutz ist selten realistisch.
Klaus
Aktuell im Thema: Ich bin grad wieder dabei, mich in Vorsorge-Strategien einzuarbeiten.
Für deine Situation mit 68: Das ist wirklich eine Frage des Risiko-Appetits. Die staatliche Pflegeversicherung deckt wirklich nur das Minimum. Entweder du sicherst dich noch jetzt mit einer Police ab (teuer, aber sicher) oder du akzeptierst, dass du später mehr selbst zahlen musst. Es gibt keine eierlegende Wollmilchsau hier. Was sagen denn deine aktuellen Ersparnisse – reichen die für 10-15 Jahre zusätzliche Pflege?
Hallo Werner,
dasst eine gute Frage, die mich auch schon beschäftigt hat. Ich bin noch jung und verdiene gerade mein erstes ordentliches Gehalt – aber ich merke, dass es wichtig ist, jetzt schon an solche Dinge zu denken. Mit 68 wird es schwieriger und teurer, glaub ich.
Ich hab da auch in einem Thread über die erste Gehaltsbenutzung mal was gelesen, wo es um Vorsorge ging. Vielleicht solltest du mit deinem Bankerater sprechen, ob man nicht noch in einen kostengünstigen Tarif reinkommt? Ansonsten würde ich sagen: Lieber früh anfangen als später zu viel zahlen.
Liebe Grüße,
Mika