Hallo zusammen,
ich stehe gerade vor einer Entscheidung, bei der ich eure Einschätzungen gut gebrauchen könnte. Ich bin hauptberuflich Projektleiter, habe aber nebenbei zwei weitere Einkommensquellen aufgebaut: zum einen Beteiligungen über Immobilien-Crowdinvesting-Plattformen, zum anderen gelegentliche Beratungstätigkeiten auf Honorarbasis.
Bislang läuft alles über ein einziges Geschäftskonto. Das ist übersichtlich, aber je länger ich das mache, desto mehr habe ich das Gefühl, dass ich den Überblick verliere, welches Projekt eigentlich wie viel ein- und ausgeht. Für den Steuerberater musste ich letzten Monat wieder stundenlang einzelne Buchungen manuell zuordnen – das kostet mich mehr Zeit als ich sparen will.
Andererseits: Zwei oder drei Konten bedeuten ja auch zwei- oder dreimal Grundgebühren, doppelte Buchhaltung, mehr Login-Verwaltung. Ich hab schon überlegt, ob es sinnvoller wäre, stattdessen einfach mit einem Konto zu arbeiten, das gut strukturierte Unterkonten oder Buchungskategorien anbietet – sowas wie virtuelle Konten bei manchen Neobanken.
Meine Frage konkret: Macht ihr das mit einer Konten-Trennung nach Projekten oder Einkommensquellen? Oder habt ihr andere Wege gefunden, die Zuordnung sauber zu halten ohne gleich alles aufzusplitten? Was hat sich für euch in der Praxis bewährt?
Bin gespannt auf eure Erfahrungen.
Markus